Die Botschaft aus Turin, einen Tag nach der Niederlage im Mapei-Stadion, lautete: Der Trainer bleibt.
„Trainer zu wechseln liegt nicht in meiner Natur; wir müssen versuchen, zu planen und aufzubauen; wir müssen Zeit geben und geduldig sein, im Wissen, dass wir einige bittere Pillen werden schlucken müssen“, sagte Carnevali gegenüber Sky Sport Italia.
Zu Spalletti persönlich ging Carnevali noch weiter.
„Luciano ist ein außergewöhnlicher Trainer, einer der besten überhaupt.“
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Adzic-Siegtreffer stellt Spalletti auf den Prüfstand
Juventus verlor am Sonntag, 13. September, in Reggio Emilia mit 2:3. Vasilije Adzic, ein von Juventus an Sassuolo ausgeliehener Spieler, erzielte in der 94. Minute den Siegtreffer, nachdem Edon Zhegrova die Gäste zweimal ausgeglichen hatte. Es war die erste Saisonniederlage des Vereins in der Serie A.
Carnevali ordnete das Ergebnis zudem in einen größeren Zusammenhang ein.
„Im Fußball gibt es Zyklen; es gibt Phasen, in denen man auf dem Höhepunkt ist, und andere, in denen man schwierige Zeiten durchläuft. Unser Ziel ist es zu gewinnen. Worte zählen wenig“, fügte er im selben Interview hinzu.
Spallettis Saisonstart weist nun zwei Siege, ein Unentschieden und eine Niederlage aus vier Serie-A-Spielen aus. Zu den Ambitionen des Vereins erklärte Carnevali, der Plan sei klar.
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„Saisonziele? Gewinnen, dann können wir unter den ersten drei oder vier landen“, sagte er dem Corriere dello Sport.
Carnevali übernahm Anfang des Jahres das Amt des Geschäftsführers von Damien Comolli und hat den Sommer damit verbracht, den Kader umzubauen, mit dem Spalletti nun arbeitet. Der nächste Test folgt am Donnerstag, 17. September, im Allianz Stadium, wenn Juventus um 21 Uhr Ortszeit gegen NEC Nijmegen in die Europa-League-Saison startet. Ein Serie-A-Duell mit Atalanta schließt sich am 20. September an.
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