Van Dijk wurde in der vergangenen Woche gefragt, ob er sich weitere Neuzugänge in Anfield wünsche.
„Jeden Spieler, der zum Klub kommt, werden wir willkommen heißen“, sagte der Niederländer, laut This Is Anfield.
„Jeder will ohnehin Qualitätsspieler kommen sehen. Ich vertraue dem Klub und dem Vorstand voll und ganz, dass sie die richtigen Entscheidungen treffen“, sagte er vor Reportern.
„Wir brauchen einen Kader, der konkurrieren kann“
„Alle müssen fit sein. Wir brauchen einen Kader, der an allen vier Fronten konkurrieren kann, nur so kann man versuchen, erfolgreich zu sein“, sagte Van Dijk in Aussagen, die Empire of the Kop am 20. August wiedergab.
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„Schauen wir, was die letzten Wochen des Transferfensters bringen, und dann greifen wir an.“
Andoni Iraola, der im Juni als Nachfolger von Arne Slot zum Cheftrainer ernannt wurde, hat öffentlich Ähnliches gesagt.
„Einen Flügelspieler zum Beispiel, wir müssen definitiv einen Flügelspieler verpflichten“, sagte der Spanier den Reportern in derselben Zitatreihe und ergänzte, Liverpool sei „im Moment sehr dünn besetzt“ in der Innenverteidigung und auf der rechten Abwehrseite.
Kluft im Fall Barcola verkleinert sich plötzlich
Dieser Flügelspieler soll seit Wochen übereinstimmenden Berichten zufolge Bradley Barcola sein. Das Problem war die Ablösesumme.
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Noch in diesem Monat wurden die Gespräche als schwierig beschrieben. Sky Sports berichtete am 7. August, dass PSG rund 145 Millionen Pfund für den 23-jährigen französischen Nationalspieler forderte, eine Summe, die Liverpool zu jenem Zeitpunkt nicht zu zahlen bereit war. Barcola hat in Paris noch zwei Jahre Vertrag und beabsichtigt laut demselben Bericht keine Verlängerung.
Dann wurde Liverpool aktiv. Ein Angebot über 135 Millionen Euro (115 Millionen Pfund) wurde mitten im Transferfenster eingereicht, laut Football365, wobei der Bericht anmerkte, die persönlichen Vertragsbedingungen seien bereits geklärt gewesen und PSG habe das Angebot „nicht umgehend abgelehnt“.
Die Wende kam am Montag. Yahoo Sports berichtete unter Berufung auf L’Equipe und den PSG-nahen Journalisten Loïc Tanzi, dass sich beide Klubs nun auf ein Paket von rund 140 Millionen Euro (120 Millionen Pfund) inklusive Bonuszahlungen geeinigt hätten, wobei PSG sich weigere, weiter herunterzugehen, und Liverpool bereit sei, diese Summe zu zahlen. Sollte ein formelles Angebot folgen, soll Barcola vor der Frist der Premier League am 1. September um 23 Uhr Ortszeit zum Medizincheck anreisen.
Barcola soll den französischen Meistern seine Präferenz für Anfield deutlich gemacht haben, die in diesem Sommer bereits Ferran Torres, Mika Godts und Maghnes Akliouche verpflichtet haben.
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Van Dijks Botschaft war, dass die Verantwortung nun beim Klub liege. Das Transferfenster schließt am 1. September um 23 Uhr Ortszeit.
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