Alle 48 Nationen haben nun ihr erstes WM-Spiel bestritten, was haben wir bisher gelernt?
Entweder viel oder gar nichts, je nachdem, wen man fragt (schließlich ist es ja erst die erste von drei Runden in der Gruppenphase), aber schauen wir uns das trotzdem einmal an.
Feierlichkeiten in den Gastgeberländern
Sowohl Mexiko als auch die USA gewannen ihr erstes Spiel und legten damit einen glänzenden Start auf dem Weg in die K.o.-Runde hin.
Kanada gewann sein erstes Spiel zwar nicht, da es gegen Bosnien-Herzegowina unentschieden spielte, doch damit sicherten sich die Kanadier ihren allerersten WM-Punkt, sodass das Unentschieden für die heimischen Fans wie ein Sieg wirkte.
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Die beiden besten Mannschaften jeder Gruppe ziehen in die K.o.-Runde ein, zu denen die acht besten Drittplatzierten hinzukommen, sodass es durchaus realistisch ist, dass alle drei Gastgeberländer nach Abschluss der Gruppenphase noch im Rennen sind.
Messi ist hier, um zu gewinnen
Der Argentinier Lionel Messi wird nächste Woche 39 Jahre alt, doch mit einem historischen Hattrick im Auftaktspiel Argentiniens gegen Algerien hat er bewiesen, dass er nach wie vor hungrig auf weitere Erfolge ist.
Die Argentinier gehen als Tabellenführer der FIFA-Weltrangliste der Männer in das Turnier. Sie sind amtierende Weltmeister und mit einem Kader, der sowohl die Erfahrung der älteren Spieler als auch die Energie der jüngeren Spieler vereint, gelten sie als ernstzunehmende Anwärter darauf, den Titel zum zweiten Mal in Folge zu holen.
Und Messi wird wahrscheinlich den Allzeit-Torrekord bei Weltmeisterschaften übernehmen, da er derzeit mit Miroslav Klose bei 16 Toren gleichauf liegt.
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Aufregung beim Auftaktspiel bei mehreren Favoriten
Hätte man Ihnen vor der ersten Spielrunde gesagt, dass Spanien nicht gegen Kap Verde gewinnen würde, Portugal nicht gegen die DR Kongo und Brasilien nicht gegen Marokko, hätten Sie das wahrscheinlich belächelt.
Doch keiner der drei großen Favoriten konnte in seinem jeweiligen Auftaktspiel einen Sieg einfahren, was zeigt, dass bei einer Weltmeisterschaft alles passieren kann.
Wahrscheinlich werden wir alle drei Nationen in der K.o.-Runde sehen, aber sie müssen sich noch steigern.
Der deutsche Güterzug rollt weiter
Zugegeben, Curaçao ist vielleicht nicht der furchterregendste Gegner für ein WM-Eröffnungsspiel, aber wenn man bedenkt, dass mehrere Favoriten in ihren Auftaktspielen gestrauchelt sind, ist bei einer Weltmeisterschaft nichts sicher.
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Deshalb ist der 7:1-Sieg Deutschlands nicht nur auf dem Papier entscheidend, sondern zeigt auch, dass die deutsche Mannschaft eine gut eingespielte Einheit ist und 12 Jahre nach ihrem letzten Turniersieg entschlossen ist, den Pokal mit nach Hause zu nehmen.
Zumal sie es 2018 und 2022 nicht einmal geschafft haben, die Gruppenphase zu überstehen.
Die „Three Lions“ wollen den Titel holen
England hat zuletzt 1966 die Weltmeisterschaft gewonnen, und die „Three Lions“ sehnen sich nach dem Titel.
Das Spitzenspiel der ersten Runde, England gegen Kroatien, war eine Neuauflage des Halbfinales von 2018, als Kroatien mit 2:1 gewann und England nach Hause schickte. Doch England gelang mit einem 4:2-Sieg im Eröffnungsspiel der WM 2026 die Revanche, und die Mannschaft ist bereit für mehr.
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Da Ghana und Panama die nächsten beiden Gegner sind, müsste schon viel schiefgehen, damit England nicht in die K.o.-Runde einzieht.
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