Real Madrid befindet sich an einem kritischen Punkt: Berichten zufolge laufen fortgeschrittene Verhandlungen über die Rückkehr des ehemaligen Trainers José Mourinho, während der Verein gleichzeitig mit wachsender interner Unzufriedenheit rund um Starstürmer Kylian Mbappé zu kämpfen hat.
Quellen zufolge stehen Real Madrid und José Mourinho in direktem Kontakt, wobei bereits ein mündliches Angebot für die Trainerposition unterbreitet wurde. Mourinhos mögliche Rückkehr erfolgt trotz einer gut dokumentierten Vergangenheit, einschließlich eines Zerwürfnisses, das sich während seiner vorherigen Amtszeit zwischen ihm und der Umkleidekabine von Real Madrid entwickelte. Diese Spannung wurde besonders nach Vorfällen auf dem Spielfeld in einem Spiel gegen Benfica deutlich, wo Mourinho Gianluca Prestianni nach einem rassistischen Vorfall mit Vinicius Jr. öffentlich unterstützte.
Mourinhos mögliche Rückkehr
Überraschenderweise scheint Vinicius Jr. ein Befürworter von Mourinhos Comeback zu sein. Laut El Chiringuito, zitiert von Madrid Universal, glaubt der brasilianische Stürmer, dass es nichts aus der Vergangenheit aufzuklären gibt, und erklärt, dass „was in der Vergangenheit passiert ist, dort bleiben muss.“ Vinicius Jr. sieht Mourinhos Ankunft als positiven Schritt und ist überzeugt, dass der portugiesische Trainer dafür sorgen wird, dass Real Madrid als Kollektiv und nicht für Einzelpersonen spielt, was ihn zum benötigten Kandidaten für den Verein macht.
Mbappés wachsende interne Probleme
Während sich Trainerwechsel abzeichnen, richtet sich die Aufmerksamkeit auch auf Kylian Mbappé, dessen jüngste Aktionen Berichten zufolge erhebliche Frustration innerhalb des Vereins ausgelöst haben. Der 27-jährige französische Kapitän fehlte auffällig bei Real Madrids jüngster 2:0-Niederlage gegen den FC Barcelona im El Clásico. Mbappé zog sich am Spieltag wegen Unwohlseins vom Training zurück, was zu seiner Streichung aus dem Kader führte.
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Einige innerhalb von Real Madrid vermuten jedoch, dass Mbappés Entscheidung, sich zurückzuziehen, davon beeinflusst wurde, dass er erfuhr, dass er den Clásico nicht von Beginn an bestreiten, sondern nur als Einwechselspieler zum Einsatz kommen würde. Dieser Vorfall folgt auf eine Zeit der Abwesenheit für Mbappé, der seit dem 1:1-Unentschieden gegen Real Betis, das seinen 100. Einsatz für den Verein markierte, nicht mehr für Real Madrid auf dem Feld stand. Nach diesem Spiel erlitt er eine Oberschenkelverletzung.
Die Spannungen verschärfte zusätzlich Mbappés Reise nach Italien mit seiner Partnerin während seiner Genesung, die weder in der Umkleidekabine noch bei der Vereinsführung gut ankam, insbesondere da das medizinische Personal nicht erwartet hatte, dass er rechtzeitig für den Clásico vollständig genesen sein würde. Obwohl er am Samstag vor dem Clásico mit dem Team trainierte, führte sein anschließender Rückzug wegen „Unwohlseins“ am Spieltag zu spürbarer Frustration beim Trainingspersonal.
Ein früherer Trainingsplatz-Streit mit einem Mitglied von Álvaro Arbeloas Stab im Vorfeld des Spiels gegen Real Betis hatte bereits für Stirnrunzeln gesorgt.
Die wachsende Enttäuschung über Mbappé ist auf allen Ebenen innerhalb von Real Madrid spürbar, wie The Athletic berichtet. Ein Instagram-Post von Mbappé, in dem er seine Teamkollegen unterstützte, während die Königlichen im Spotify Camp Nou bereits mit zwei Toren zurücklagen, wurde sowohl von Mitarbeitern als auch von Teamkollegen negativ aufgenommen und zog Kritik von den Fans nach sich.
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Die Ungewissheit verstärkt eine Quelle aus dem Verein, die andeutete: „Mbappé könnte diese Saison nicht mehr spielen, da er sich den Fans im Santiago Bernabéu nicht stellen möchte, nachdem er in dieser Saison bereits einmal ausgebuht und ausgepfiffen wurde.“ Während einige spanische Medienberichte Mbappés volles Engagement für eine schnelle Genesung bekräftigen, zeichnet die aktuelle Situation ein Bild erheblicher interner Herausforderungen für Real Madrid, während die Saison zu Ende geht.
Quellen: madriduniversal.com, El Chiringuito
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