Ein bedeutender Skandal erschüttert die russische Rhythmische Sportgymnastik nach der unerwartet schlechten Leistung der Nationalmannschaft bei der jüngsten Europameisterschaft in Warna, Bulgarien. Die Kontroverse dreht sich um die Zusammensetzung des Teams, wobei die meisten Mitglieder Berichten zufolge aus der Sportschule „Heavenly Grace“ stammen, die von Alina Kabaeva gegründet wurde. Kabaeva selbst wird laut Berichten von Dialog häufig als Geliebte oder Zivilfrau des russischen Diktators Wladimir Putin identifiziert.
Ein starker Rückgang der Medaillenausbeute
Russland, traditionell eine dominierende Kraft und als Favorit in der Rhythmischen Sportgymnastik angesehen, sicherte sich bei der Europameisterschaft nur zwei Goldmedaillen. Dies stellt einen starken Rückgang gegenüber ihrer Leistung im Jahr 2021 dar, als russische Turnerinnen neun Goldmedaillen bei der Europameisterschaft holten, bevor das Land von internationalen Wettbewerben ausgeschlossen wurde. Bei der diesjährigen Veranstaltung belegte Russland den vierten Platz in der Goldmedaillenwertung, hinter Bulgarien, Deutschland und Spanien.
Trotz der enttäuschenden Ergebnisse bewahrte Alina Kabaeva einen positiven Ausblick auf den Zustand der russischen Rhythmischen Sportgymnastik. „Immer noch eine der stärksten der Welt und entwickelt sich weiter“, erklärte sie, wie von LA.LV berichtet.
Umstrittene Medaillengewinnerin und Propagandabehauptungen
Die beiden Goldmedaillen für Russland gingen an Sofija Ilterjakova im Erwachsenenwettbewerb und Jana Zaikina im Juniorenwettbewerb. Ilterjakovas Sieg, die einzige Goldmedaille in den Seniorenwettbewerben für Russland, ist zusätzlich umstritten. Sie hatte zuvor in diesem Jahr eine Verwarnung vom Internationalen Turnverband (FIG) erhalten, weil sie sich während der ukrainischen Hymne bei einem Weltcup-Event in der bulgarischen Hauptstadt nicht der ukrainischen Flagge zugewandt hatte.
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Im Anschluss an die Meisterschaft haben russische Staatsmedien die Ergebnisse Berichten zufolge als „Sieg“ dargestellt, eine Darstellung, die in scharfem Kontrast zur historischen Leistung des Teams und seiner aktuellen Platzierung unter den europäischen Nationen steht.
Quellen: www.la.lv
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