Die Fußballlandschaft des Balkans hat stets einige der talentiertesten Spieler der Welt hervorgebracht, wobei Nationen wie Kroatien und Serbien regelmäßig auf internationaler Bühne herausfordern. Aber was wäre, wenn die Talente aus Kroatien, Slowenien, Bosnien und Herzegowina, Nordmazedonien, Montenegro, Serbien und dem Kosovo für die Weltmeisterschaft 2026 unter einem Banner vereint wären?
Dieses faszinierende Gedankenspiel, das von Rob Swan für GiveMeSport untersucht wurde, zeichnet das Bild einer wahrhaft beeindruckenden „Jugoslawien“-Mannschaft der Neuzeit – ein Traumteam, das in der Lage wäre, weit im Turnier zu kommen. Das Konzept weckt Erinnerungen an die vereinten jugoslawischen Teams, die bei der Weltmeisterschaft 1990 das Viertelfinale erreichten, mit Stars aus der gesamten Region, und an die Mannschaft der BR Jugoslawien von 1998, die im Achtelfinale knapp gegen die Niederlande verlor.
Eine hochkarätige Startelf
Der vorgeschlagene 26-Mann-Kader verfügt über eine unglaubliche Mischung aus Erfahrung und aufstrebendem Talent, wobei eine vorgeschlagene Startelf eine offensive 3-5-2-Formation annimmt. Zwischen den Pfosten würde der slowenische Torhüter Jan Oblak von Atletico Madrid ein Weltklasse-Fundament bilden.
Die Abwehrreihe würde von Josko Gvardiol von Manchester City, zusammen mit Strahinja Pavlovic vom AC Mailand und Nikola Milenkovic von Nottingham Forest, verankert, wodurch eine robuste und technisch versierte Dreierkette entstünde. Auf den Flanken würden die Erfahrung von Ivan Perisic (37) von PSV und die Dynamik von Amar Dedic von Benfica als Flügelverteidiger agieren und sowohl defensive Absicherung als auch offensiven Impuls bieten.
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Im Herzen des Mittelfelds würde ein Trio außergewöhnlicher Spielmacher Tempo und Kreativität diktieren:
- Luka Modrić (Kroatien)
- Sergej Milinković-Savić (Serbien)
- Mateo Kovačić (Kroatien)
Obwohl Modric zum Turnier 2026 bereits 40 Jahre alt wäre, wären seine anhaltende Klasse und Führungskraft von unschätzbarem Wert, erinnernd an seine Rolle bei Kroatiens drittem Platz bei der Weltmeisterschaft 1998. Im Angriff würde eine potente Sturmpartnerschaft aus Benjamin Sesko von Manchester United und Dusan Vlahovic von Juventus die gegnerischen Abwehrreihen terrorisieren, wobei Edin Dzeko (40) von Schalke eine legendäre Joker-Option von der Bank bieten würde.
Tiefe und Feuerkraft auf dem gesamten Spielfeld
Über die Startelf hinaus verfügt der hypothetische Kader über immense Tiefe. Die Torhüterabteilung würde auch Vanja Milinkovic-Savic von Torino und Stole Dimitrievski von Valencia umfassen. Zu den defensiven Optionen gehören Josip Stanisic von Bayern München, Sead Kolasinac von Atalanta, Jaka Bijol von Leeds United und Marin Pongracic von Fiorentina.
Verstärkungen im Mittelfeld kämen von Mario Pasalic von Atalanta, Nikola Vlasic von Torino, Nemanja Gudelj von Sevilla, Sasa Lukic von Fulham und Eljif Elmas von RB Leipzig. Selbst Marcelo Brozovic, der nach der Euro 2024 seinen Rücktritt aus der Nationalmannschaft bekannt gab, wäre zweifellos ein Kandidat für ein solches Traumteam. Die offensiven Optionen sind ebenso beeindruckend, mit Vedat Muriqi von Mallorca und Ante Budimir von Osasuna, die in dieser Saison zusammen 40 La Liga-Tore erzielten und neben Andrej Kramaric von Hoffenheim erhebliche Feuerkraft bieten.
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Dieser spekulative Kader, wie von GiveMeSport vorgestellt, unterstreicht das unglaubliche individuelle Talent, das in den ehemaligen jugoslawischen Republiken verstreut ist. Würden sie sich vereinen, würde dieses „Jugoslawien der Neuzeit“ wohl eines der aufregendsten und beeindruckendsten Teams bilden, das zur Weltmeisterschaft 2026 antritt und in der Lage wäre, jeden Fußballgiganten herauszufordern.
Quellen: www.givemesport.com
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