Manchester City Squad (25/26)

Premier League-Klubs bereiten rechtliche Schritte gegen Manchester City vor

Premier League-Klubs bereiten Schadensersatzklagen gegen Manchester City vor, falls der Klub der 115 Finanzverstöße für schuldig befunden wird.

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Berichten zufolge bereiten Premier League-Klubs rechtliche Schritte vor, um Manchester City auf Schadensersatz zu verklagen, sollte der amtierende Meister der 115 mutmaßlichen Verstöße gegen Finanzregeln für schuldig befunden werden. Dieser Schritt folgt einem wichtigen rechtlichen Präzedenzfall, der durch Evertons jüngste Zahlung von 40 Millionen Pfund an Burnley geschaffen wurde.

Die Schadensersatzforderungen werden vorbereitet, da Manchester City mit einer langen Liste von Anklagen wegen mutmaßlicher Verstöße gegen Finanzvorschriften zwischen 2009 und 2018 konfrontiert ist. Während der Termin für das Urteil im Fall von City ungewiss bleibt, erwarten einige Insider eine baldige Klärung.

Evertons Zahlung von 40 Millionen Pfund schafft Präzedenzfall

Das jüngste Urteil im Fall Everton und Burnley hat den Klubs einen klaren Weg eröffnet, Wiedergutmachung für finanzielles Fehlverhalten zu fordern. Everton wurde zur Zahlung von 40 Millionen Pfund an Burnley verurteilt, nachdem es einen Rechtsstreit bezüglich der Profitability and Sustainability Rules (PSR) verloren hatte. Burnley argumentierte erfolgreich, dass sie, wäre Evertons Punktabzug bereits 2022 angewendet worden, anstelle von Everton aus der Premier League abgestiegen wären.

Dieses Ergebnis hat weitreichende Auswirkungen auf die gesamte Liga. Wie The Lawyer berichtete, „erlauben die Regeln der Premier League den Klubs, von anderen Klubs Schadensersatz für Regelverstöße zu fordern, die ihnen Verluste verursachen.“ Die Publikation merkte weiter an, dass „Manchester City und seine Rivalen die Berufung und jeden daraus entstehenden rechtlichen Präzedenzfall genau verfolgen werden.“

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Die 115 Anklagepunkte und potenziellen Forderungen

Die mutmaßlichen Verstöße von Manchester City könnten zu schweren Strafen führen, darunter Punktabzüge, erhebliche Geldstrafen und sogar Transfersperren. In Erwartung eines möglichen Schuldspruchs, „haben Berichten zufolge mehrere Premier League-Klubs Rechtsbeistand engagiert, um City auf Schadensersatz zu verklagen, sollte festgestellt werden, dass der Klub in dem Fall der 115 Anklagepunkte gegen die Liga-Regeln verstoßen hat“, so The Lawyer.

Die Berechnung des Schadensersatzes in solchen Fällen berücksichtigt typischerweise den Wert der verlorenen Gelegenheit und die Erfolgswahrscheinlichkeit. Hypothetische Szenarien deuten darauf hin, dass erhebliche Forderungen entstehen könnten. Zum Beispiel stellte SheWore eine Situation dar, in der Arsenal und Manchester United entgangene Einnahmen geltend machen könnten:

In der Saison 2015/16 belegte Manchester City den vierten Platz in der Premier League.

City lag punktgleich mit Manchester United, sicherte sich aber den Champions League-Qualifikationsplatz aufgrund einer besseren Tordifferenz.

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City verdiente anschließend schätzungsweise 50 Millionen Pfund aus ihrer Teilnahme an der Champions League im folgenden Jahr.

SheWore hob diesen spezifischen Fall hervor und erklärte: „Basierend auf dem Burnley-Urteil könnten sowohl Arsenal als auch Manchester United argumentieren, dass ihnen Einnahmen entgangen sind, weil Man City vor ihnen platziert war.“ Dies verdeutlicht die finanziellen Auswirkungen, die andere Klubs dazu veranlassen könnten, rechtliche Schritte einzuleiten, sollten die Anklagen gegen Manchester City bestätigt werden.

Quellen: Shewrote, The Lawyer

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