Austin Franklin, Kevin Akoto

Zwei Fans machen das WM-Schauen zu einem 50.000-Dollar-Job

Zwei Fans wurden ausgewählt, um alle 104 WM-Spiele 2026 live aus einem Glaskubus am Times Square zu verfolgen und erhalten dafür 50.000 Dollar.

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Ein Traumjob in einem Glaskubus

Für die meisten Fußballfans ist das Verfolgen der Weltmeisterschaft ein Ritual. Für Austin Franklin und Kevin Akoto ist es zu einer bezahlten Arbeit geworden.

Laut der offiziellen Mitteilung der Fox Corporation wurden Franklin und Akoto von FOX One, FOX Sports und Indeed zu den „Chief World Cup Watchers“ der Plattform ernannt. Ihre Aufgabe ist theoretisch einfach und praktisch anspruchsvoll: alle 104 Spiele der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2026 live aus einem maßgeschneiderten Glaskubus im Herzen des Times Square zu verfolgen.

Die Belohnung beträgt jeweils 50.000 Dollar. Das ist eine wichtige Korrektur zu einigen Nacherzählungen der Geschichte: Die Summe ist in Dollar, nicht in Euro.

Franklin, 29, wird von Fox als aus Dartmouth, Massachusetts, stammend aufgeführt, während Akoto, 26, aus Jacksonville, Florida, kommt. Beide wurden aus Tausenden von Video-Bewerbern ausgewählt, die sich für die Rolle beworben hatten.

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Mehr als nur Spiele schauen

Bei diesem Job geht es nicht nur darum, vor einem Bildschirm zu sitzen. Die beiden Männer sollen während des gesamten Turniers Social-Media-Inhalte erstellen, ihre Reaktionen teilen und mit den Fans interagieren.

Wie Digi24 in seinem Artikel unter Berufung auf AFP und Agerpres berichtete, erfüllen die beiden ihre Aufgabe vor Tausenden von Menschen, die den Times Square passieren. Ihr gläsernes Studio hat ihr Seherlebnis zu einer öffentlichen Attraktion gemacht.

Der Schauplatz ist Teil des Konzepts. Die auf 48 Teams erweiterte Weltmeisterschaft wird in den Vereinigten Staaten, Kanada und Mexiko ausgetragen, und Fox nutzt den Kubus sowohl als Fan-Erlebnis als auch als Marketingbühne für seine Berichterstattung.

Im Inneren ähnelt die Einrichtung einem Wohnzimmer eines Fußballfans, das an einen der belebtesten Orte New Yorks verlegt wurde: Sofas, Bildschirme, Kunstrasen, Schals und genügend Turnieratmosphäre, um die Aufgabe weniger wie Büroarbeit und mehr wie eine einmonatige Watch Party wirken zu lassen.

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Der Preis des Ja-Sagens

Die Rolle erforderte echtes Engagement. Akoto gab seinen vorherigen Job auf, um teilzunehmen, und Digi24 berichtete auch, dass er eine Beziehung beendete, um die Aufgabe anzunehmen.

Der Zeitplan ist anspruchsvoll. Da das Turnier auf 104 Spiele erweitert wurde, kann allein die Gruppenphase mehrere Spiele an einem einzigen Tag bedeuten. Selbst für eingefleischte Fans wird aus Vergnügen dann Ausdauer.

Akoto hat zugegeben, dass nicht jedes Spiel leicht anzusehen ist.

„Offensichtlich sind einige Spiele eine echte Plackerei“, sagte er.

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Doch die schwächeren Partien werden durch Momente ausgeglichen, die die Weltmeisterschaft von jedem anderen Sportereignis unterscheiden. Ein Beispiel war, als das Duo Portugal beim 5:0-Sieg gegen Usbekistan zusah, wobei Cristiano Ronaldo seine ersten beiden Tore des Turniers erzielte.

Ein öffentlicher Platz für ein globales Ereignis

Franklin hat die Erfahrung als surreal beschrieben, aber auch als Erinnerung daran, wie sich eine Weltmeisterschaft in den Vereinigten Staaten anfühlen kann.

„Es gibt eine besondere Energie rund um eine Weltmeisterschaft, die im eigenen Land ausgetragen wird“, sagte Franklin. „Und wer weiß, wir werden sehen, was die Vereinigten Staaten leisten können.“

Der Kubus ist auch zu einem Treffpunkt für Fans aus aller Welt geworden. Brasilianische Fans haben sich draußen versammelt. Touristen haben angehalten, um hineinzuschauen. Neugierige Passanten haben das Duo fast wie einen Teil der Times Square-Kulisse behandelt.

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Laut Ed Aarons in The Guardians Artikel über Franklin und Akoto fühlte sich die Aufgabe manchmal wie ein „Truman Show“-ähnliches Experiment an, bei dem die beiden Fans Fußball schauten, während die Menge ihnen beim Fußballschauen zusah.

Für Fox ist diese Sichtbarkeit der Wert. Für Franklin und Akoto ist es eine seltene Gelegenheit, ihre Leidenschaft in einen temporären Beruf zu verwandeln. Sie spielen vielleicht nicht bei der Weltmeisterschaft, aber für 39 Tage leben sie mittendrin.

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