Michael Olise, French

„Olise bestimmte das Spiel“: Frankreichs Künstler ist auch sein Motor

Michael Olise beeindruckt bei der WM nicht nur als Kreativspieler, sondern auch als unermüdlicher Läufer und Motor des französischen Teams.

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Michael Olise war bei der Weltmeisterschaft nicht nur einer der kreativsten Spieler Frankreichs.

Er gehörte auch zu ihren fleißigsten Spielern.

Der französische offensive Mittelfeldspieler wurde weithin für seine Ballbehandlung, sein Passspiel und seine ruhige Entscheidungsfindung bewundert, doch sein Turnier baute nicht allein auf Technik auf. Hinter der Eleganz steckt ein Spieler, der mehr Boden abdeckt als jeder andere in Didier Deschamps‘ Kader.

Diese Kombination hat ihn zu einer der wichtigsten Figuren in Frankreichs starkem Turnierstart gemacht.

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Der Künstler mit dem größten Motor

Laut L’Équipe hat Olise nach vier Spielen in den Vereinigten Staaten 40,9 Kilometer zurückgelegt, mehr als jeder andere französische Spieler bei der Weltmeisterschaft.

Das ist eine bemerkenswerte Zahl für einen Spieler, der oft hauptsächlich für das diskutiert wird, was er mit dem Ball anstellt.

Olise passt, dribbelt und verändert den Rhythmus von Spielen. Er läuft auch, presst und wiederholt hochintensive Anstrengungen bis tief in die Spiele hinein. Gegen Schweden, bei Frankreichs 3:0-Sieg im Achtelfinale, wurde er in der 84. Minute ausgewechselt, hatte aber kaum Anzeichen von Ermüdung gezeigt.

Schwedens Trainer Graham Potter fasste seinen Einfluss danach zusammen.

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„Olise bestimmte das Spiel“, sagte er.

Frankreichs führender Spielmacher

Olises technischer Einfluss war ebenso wichtig wie seine physische Arbeit.

Zu diesem Zeitpunkt des Turniers ist er der führende Vorlagengeber bei der Weltmeisterschaft und liefert Frankreich eine konstante Quelle der Kreativität zwischen Mittelfeld und Angriff.

Diese Rolle ist wichtig in einem Team voller kraftvoller Läufer und direkter Bedrohungen. Frankreich hat bereits Kylian Mbappé, um Gegner in die Länge zu ziehen. Olise gibt ihnen etwas anderes: Geduld, Winkel, Timing und die Fähigkeit, den entscheidenden Pass zu finden.

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Er ist zu dem Spieler geworden, der den Angriff verbindet, anstatt ihn nur abzuschließen.

Die Zahlen hinter der Leistung

Die Daten aus dem Schweden-Spiel zeigen, warum sein Einfluss so umfassend wirkt.

Olise lief 10,7 Kilometer, mehr als jeder andere startende Feldspieler im Spiel. Damit lag er vor Adrien Rabiot und Aurélien Tchouaméni, obwohl beide Mittelfeldspieler bis in die Nachspielzeit auf dem Platz blieben.

Früher im Turnier, gegen Senegal, legte er in 106 Minuten 12,7 Kilometer zurück.

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Diese Zahlen stehen nicht nur für Ausdauer. Sie zeigen einen Spieler, der sich immer wieder zwischen den Linien anbietet, dann nach vorne beschleunigt oder nach hinten arbeitet, wenn der Ball verloren geht.

Mehr als nur Ausdauer

Olises Laufarbeit ist keine leere Bewegung.

Er findet oft Räume, wo er den Ball in der Drehung annehmen kann, um ihn dann nach vorne zu tragen oder schnell in gefährliche Zonen zu spielen. Im gesamten Turnier hat er mehr Passoptionen zwischen den Linien angeboten als jeder andere französische Spieler.

Auch seine Hochgeschwindigkeitsläufe fielen auf. Gegen Schweden absolvierte er die meisten hochintensiven Läufe, sehr hochintensiven Läufe und Sprints unter den Spielern auf dem Platz.

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Das macht sein Profil für Frankreich so wertvoll. Er läuft nicht einfach nur weit. Er läuft im richtigen Moment.

Für wiederholte Anstrengungen gemacht

Einer der beeindruckendsten Aspekte von Olises Turnier war seine Fähigkeit, Anstrengungen bis spät in die Spiele hinein zu wiederholen.

Gegen Schweden war er in der 65. Minute an einem Spielzug beteiligt, der nahe dem eigenen Strafraum begann. Er sprintete dann etwa 50 Meter in sechs Sekunden, erhielt den Ball von Mbappé und schloss den Angriff mit einem abgefälschten Schuss ab.

Wenige Minuten später absolvierte er einen weiteren langen Lauf, bevor er am Torhüter scheiterte.

Eine Person aus Olises Umfeld gab eine einfache Erklärung.

„Er kann das, weil er den Motor hat, aber auch, weil er die Mentalität besitzt“, sagte die Person.

Eine neue Art von Bedeutung für Frankreich

Olise wurde lange als anmutiger Fußballer bewundert.

Bei dieser Weltmeisterschaft sieht Frankreich etwas Vollständigeres. Er ist immer noch der elegante Passgeber und Kreativspieler, aber er ist auch eine physische Kraft, die Deschamps Kontrolle, Balance und Intensität verleiht.

Das ist im K.-o.-Fußball entscheidend.

Frankreich hat genug Stars, um Spiele in Momenten zu entscheiden. Olise gibt ihnen etwas, das über 90 Minuten anhält: Rhythmus, Bewegung und unermüdliche Beteiligung.

Für ein Team, das eine weitere Weltmeisterschafts-Serie anstrebt, könnte das genauso wertvoll sein wie die Vorlagen.

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