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Höhe und Taktik: Mexikanische Medien prognostizieren Englands WM-Aus im Aztekenstadion

Mexikanische Medien prognostizieren Englands WM-Aus im Aztekenstadion, gestützt auf Höhenlage, Heimvorteil und defensive Schwächen.

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Während sich England diesen Sonntag auf ein mit Spannung erwartetes Achtelfinal-Duell der Weltmeisterschaft gegen Mexiko vorbereitet, ist die Stimmung in den mexikanischen Medien von spürbarem Selbstvertrauen geprägt, angetrieben durch die beeindruckende Form ihrer Nationalmannschaft und Englands wahrgenommene Schwachstellen. Das Spiel, das im ikonischen Aztekenstadion in Mexiko-Stadt ausgetragen wird, stellt eine einzigartige Herausforderung für die Mannschaft von Thomas Tuchel dar.

Mexikos Festung: Das Aztekenstadion und die ungeschlagene Serie

Mexiko geht mit einem beispiellosen Hoch in die K.o.-Phase, nachdem es nach dem jüngsten 2:0-Sieg gegen Ecuador als erste Mannschaft seit Italien 1990 seine ersten vier WM-Spiele ohne ein einziges Gegentor gewonnen hat. Diese beeindruckende Defensivbilanz wird durch einen beängstigenden Heimvorteil im Aztekenstadion ergänzt, einem Ort, an dem Mexiko in seinen letzten 88 Pflichtspielen nur zweimal verloren hat.

Ein wichtiger Faktor, der von lokalen Kommentatoren hervorgehoben wird, ist die Höhenlage des Stadions, das 2.200 Meter (7.220 Fuß) über dem Meeresspiegel liegt. Dieser starke Kontrast zu Englands bisherigen Spielorten ist nicht unbemerkt geblieben. Daniel Blumrosen, Sportkoordinator von El Universal, unterstrich diesen Punkt und erklärte: „Meine Prognose ist, dass Mexiko 1:0 gewinnen wird, obwohl es ein schwierigeres Spiel als gegen Ecuador sein wird, weil England bessere Spieler hat. Ecuador hatte zwei oder drei Spielmacher, England hat neun. Zunächst einmal spielen die englischen Spieler, die in ihrer Liga spielen, auf Meereshöhe und haben in vier verschiedenen Städten gespielt: Dallas auf 120 Metern, Boston, eine Hafenstadt, New York, das auf Meereshöhe liegt, und sie haben gerade in Atlanta auf 300 Metern über dem Meeresspiegel gespielt, und sie werden in Mexiko auf 2.000 Meter aufsteigen müssen.“

Englands defensive Schwächen unter der Lupe

Englands Weg ins Achtelfinale war alles andere als reibungslos, mit einer knappen Rettung gegen DR Kongo in ihrem letzten Spiel. Sie gerieten innerhalb von sieben Minuten in Rückstand, bevor Harry Kanes später Ausgleich in der 75. Minute und ein Siegtreffer in der 86. Minute eine dramatische Wende in Atlanta vollendeten. Diese Leistung hat die Bedenken hinsichtlich Englands defensiver Stabilität verstärkt, ein Bereich, den die mexikanischen Medien für ausnutzbar halten.

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Ein Autor der mexikanischen Zeitung El Universal skizzierte einen klaren taktischen Plan für ihre Nationalmannschaft: „Solange Mexiko den Ballbesitz kontrolliert und England zum Laufen zwingt, besonders über die Flügel mit Roberto Alvarado und Julian Quinones, werden die Gäste allmählich müde werden. Dies ist ein ideales Spiel für Gilberto Mora, wenn man bedenkt, dass die Abwehr der Three Lions der schwächste Aspekt des Teams ist. Mit seiner Intelligenz und Vision könnte Mora Steilpässe auf Raul Jimenez liefern, der Jordan Pickford als Ziel hat. Die Fans und das Aztekenstadion werden in diesem Spiel ein zusätzlicher Vorteil sein. Ihre Unterstützung muss spürbar sein, damit, wie in der Vergangenheit geschehen, die Geister der jüngsten englischen Misserfolge zurückkehren können, um sie heimzusuchen.“

Hinzu kommt zu den defensiven Sorgen, dass die Daily Mail berichtet, dass Mexikos Raul Jimenez eine beeindruckende Bilanz gegen Englands Torhüter Jordan Pickford aufweist, indem er sechs Tore gegen ihn erzielt hat – mehr als gegen jeden anderen Torhüter während seiner Zeit in England.

Die taktische Blaupause: Unbehagen schaffen

*Milenio* schlug vor, dass England trotz seines Talents unter Druck „menschlich“ aussehen kann, und betonte die Notwendigkeit, „Unbehagen“ zu schaffen. Dies beinhaltet die Störung von Englands Spielplan, hohes Pressing, das Anstreben eines frühen Tores und die Aufrechterhaltung einer soliden Verteidigung, um den Raum für englische Schlüsselspieler wie Harry Kane und Jude Bellingham, die als erhebliche Bedrohungen gelten, zu reduzieren.

Die Bühne ist bereitet für ein fesselndes Aufeinandertreffen, wobei die mexikanischen Medien zuversichtlich sind, dass Heimvorteil, taktisches Geschick und Englands wahrgenommene Schwächen sich vereinen werden, um die Mannschaft von Thomas Tuchel nach Hause zu schicken.

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