Cristiano Ronaldo

Piers Morgan kritisiert BBC wegen Ronaldo-Kommentar nach dramatischem WM-Sieg

Piers Morgan kritisierte die BBC-Kommentatoren scharf für ihre negative Haltung gegenüber Cristiano Ronaldo nach Portugals dramatischem WM-Sieg.

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Portugals dramatischer 2:1-Sieg über Kroatien im Achtelfinale der Weltmeisterschaft 2026 wurde von einer hitzigen Debatte über Cristiano Ronaldos Leistung und die dazugehörigen Kommentare überschattet. Der Moderator Piers Morgan attackierte die Kommentatoren von BBC Sport scharf und warf ihnen „erbärmliche“ Negativität gegenüber dem 41-jährigen Superstar vor.

Ronaldos entscheidende, kontroverse Leistung

Die brisante Begegnung im Toronto Stadium sah Portugal einen späten Sieg erringen, jedoch nicht ohne erhebliches Drama. Cristiano Ronaldo, der zum rekordverdächtigen sechsten Mal bei einer WM-Endrunde dabei war, eröffnete seine K.o.-Runden-Bilanz mit seinem allerersten Tor in dieser Turnierphase, indem er einen Elfmeter verwandelte. Ihm wurde auch ein gut herausgespieltes Tor nach einer Stunde wegen Abseits aberkannt, eine Entscheidung, die die Diskussionen um seinen Einfluss weiter anheizte.

Beim Stand von 1:1 wechselte Portugals Trainer Roberto Martinez Ronaldo in der 81. Minute aus. Die Entscheidung erwies sich als entscheidend, da Goncalo Ramos in der vierten Minute der Nachspielzeit Portugals Siegtreffer erzielte. Das Drama setzte sich tief in der Nachspielzeit fort, als Kroatiens Josko Gvardiol in der 13. Minute der Nachspielzeit scheinbar den Ausgleich erzielte, dieser aber vom VAR kontrovers annulliert wurde. Die FIFA veröffentlichte später eine Erklärung, die die Entscheidung bestätigte und Mario Pasalic wegen Abseits im Vorfeld des Tores anführte.

Das Spiel markierte auch einen wahrscheinlichen Abschied für einen weiteren Veteranen, Luka Modric, 40, der voraussichtlich sein letztes WM-Spiel für Kroatien bestritten hat. Portugal trifft nun im Achtelfinale auf Spanien.

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Morgans „erbärmliche“ Kritik an der BBC

Trotz Ronaldos Elfmeter und des aberkannten Tores zog das Kommentatorenteam von BBC Sport, angeführt von Steve Wilson mit Co-Kommentator Stephen Warnock, den Zorn von Piers Morgan auf sich. Der meinungsstarke Journalist äußerte seinen Frust auf X (ehemals Twitter) und erklärte:

https://twitter.com/piersmorgan/status/2072841000104440223

Warnock hatte nach Ronaldos Auswechslung eine kritische Einschätzung der Gesamtleistung des Stürmers abgegeben. „Cristiano Ronaldo ist nicht glücklich. Er ist überhaupt nicht glücklich. Wenn man den Namen weglässt, ist es die richtige Entscheidung. Er hat das Spiel nicht genug beeinflusst. Ja, er hat den Elfmeter verwandelt. Das Kombinationsspiel, das Pressing, das ist von ihm nicht da. Zum Wohle des Teams, das ist es, worüber Roberto Martinez nachdenken muss. Man muss sein Ego beiseitelegen und an das große Ganze denken und hoffen, dass das Team weiterkommt“, kommentierte Warnock, wie von GiveMeSport berichtet.

Goal.com lieferte ebenfalls eine gemischte Bewertung von Ronaldos Leistung, vergab ihm eine 6/10-Bewertung und bemerkte, es sei „ein wirklich seltsames Spiel“ gewesen, in dem er „nicht besonders gut spielte, ein wunderbares Tor erzielte, das wegen Abseits aberkannt wurde, einen Elfmeter verwandelte, ausgewechselt wurde.“

Die Debatte um Ronaldos Rolle und Einfluss bleibt ein zentrales Thema, während Portugal tiefer ins Turnier vordringt und seine individuellen Beiträge im Vergleich zum kollektiven Erfolg des Teams genauestens geprüft werden.

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Weitere Details zum Spiel und den Spielerbewertungen finden Sie in der Analyse von Goal.com.

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