Tom Brady und Logan Paul lenkten während Spaniens Sieg im WM-Finale gegen Argentinien kurzzeitig die Aufmerksamkeit vom Spielfeld ab.
Ein Video, das im New York New Jersey Stadium aufgenommen wurde, zeigte, wie Brady sich Paul zuwandte und ihm den Mittelfinger zeigte. Der WWE-Star erwiderte die Geste sofort aus einer nahegelegenen Hospitality-Suite.
Michael Rubin, CEO von Fanatics, der zwischen den beiden Bereichen positioniert war, schien dann zu intervenieren.
WM-Finale Schauplatz der jüngsten Provokation
Laut Mark Elibert von Complex fand der Austausch während des Finales am Sonntag statt und setzte die zunehmend öffentliche Rivalität der beiden fort.
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Es gibt keine Anzeichen dafür, dass die beiden im Stadion in eine körperliche Auseinandersetzung gerieten. Die Gesten schienen eine weitere Inszenierung in einer Reihe provokanter, aber weitgehend spielerischer Auseinandersetzungen zu sein.
Der Zeitpunkt war schwer zu ignorieren. Nur zwei Tage zuvor hatte Brady Paul bei einem Auftritt beim Fanatics Fest in New York ins Gesicht geschlagen.
Ohrfeige befeuert Inszenierungsgerüchte
Brady und Paul traten gemeinsam auf der Bühne auf, als ihr Austausch hitzig wurde. Der siebenmalige Super-Bowl-Gewinner griff dann um NBA-Star Karl-Anthony Towns herum und ohrfeigte Paul, bevor sie getrennt wurden.
Laut Julia Elbaba von NBC New York setzten beide Männer die Konfrontation anschließend in den sozialen Medien fort.
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Paul warf Brady vor, ein schlechtes Beispiel abzugeben, während der ehemalige Quarterback ihn als „dork“ (Trottel) abtat.
Ihre Rivalität begann während der Super Bowl Woche, nachdem Paul behauptet hatte, seine Arbeit bei der WWE habe ihn so athletisch wie NFL-Spieler gemacht. Brady wies den Vergleich zurück, was zu weiteren Auseinandersetzungen führte, bevor sie beim Fanatics Flag Football Classic auf gegnerischen Seiten antraten.
Die Atmosphäre während dieses Events wirkte merklich entspannter, wobei Brady während Teilen ihrer Konfrontation lächelte. Das hat den Verdacht verstärkt, dass die vermeintliche Feindseligkeit zu Unterhaltungszwecken übertrieben wird.
Brady befeuert WWE-Spekulationen
Weder Brady noch Paul haben öffentlich bestätigt, dass die Fehde inszeniert ist. Bradys eigene Kommentare haben jedoch einen zukünftigen WWE-Auftritt zunehmend plausibel erscheinen lassen.
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Laut Kevin E. G. Perry von The Independent bat Brady einen Tag vor der Ohrfeige beim Fanatics Fest offen darum, in eine WWE-Storyline aufgenommen zu werden.
„Ich warte darauf, dass Nick Khan sich eine Storyline für mich ausdenkt“, sagte Brady.
Das offizielle Social-Media-Konto der WWE teilte anschließend Aufnahmen der Konfrontation mit Paul, was die Spekulationen weiter anheizte, dass die Vorfälle dazu beitragen, einen zukünftigen Auftritt oder ein Match zu bewerben.
Vorerst sollte die Rivalität eher als offensichtlich denn als echt beschrieben werden. Doch mit einer Ohrfeige beim Fanatics Fest, gefolgt von Mittelfingern beim WM-Finale, tun Brady und Paul wenig, um die Gerüchte über ein mögliches Treffen in einem WWE-Ring zu beruhigen.
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