Das Hindernis in der Álvarez-Saga hat sich gedreht. Atlético Madrid habe laut beIN Sports seine Haltung gelockert und sei bereit, über den Abgang des 26-Jährigen in diesem Sommer zu verhandeln, allerdings nur zu Arsenal und nur, wenn der Spieler zustimme. Das hat er nicht.
Der Argentinier lehnt eine Rückkehr nach England nach seiner Zeit bei Manchester City ab und hält an einem Wechsel zu Barcelona fest. Diese Präferenz hat er sowohl öffentlich als auch klubintern zum Ausdruck gebracht. Diese Zielstrebigkeit hat einen Transfer ins Stocken gebracht, den beide Seiten sonst hätten unter Dach und Fach bringen können.
Die im Raum stehende Ablöse liegt laut Football Insider und weiteren Berichten bei rund 120 Millionen Pfund, deutlich unter Atléticos Ausstiegsklausel von 500 Millionen Euro, aber problemlos ein Vereinsrekord für beide Klubs.
Barcelonas 72-Stunden-Ultimatum
Barcelonas Sportdirektor Deco hat der Angelegenheit eine harte Frist gesetzt. Mundo Deportivo berichtet über Barca Blaugranes, der katalanische Klub habe „nicht mehr als zwei oder drei Tage, um den Deal abzuschließen“ angesetzt, wobei die Akte am Samstag geschlossen werde, sollte kein unmittelbarer Durchbruch erfolgen. Damit bleibt Deco ein schmales Zeitfenster, um Álvarez davon zu überzeugen, seinen eigenen Abgang zu erzwingen, bevor der Stecker gezogen wird.
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Läuft die Frist ab, wird Barcelona auf Alternativen ausweichen. Viktor Gyökeres, Ayoze Pérez und Luis Suárez sind die öffentlich gehandelten Namen, wobei die sportliche Leitung „diskret und in gutem Tempo an einer großen Anzahl unterschiedlicher Profile“ arbeite.
Das öffentliche Nein von Cerezo und Gil Marín
Atléticos öffentliche Linie war bislang kategorisch. Vorstandschef Miguel Ángel Gil Marín erklärte über die klubeigenen Kanäle, es werde zu keinem Preis einen Verkauf geben, wie Goal berichtet.
„Wir wollen ihn nicht abgeben. Wir haben das Angebot über 100 Millionen Euro nicht angenommen, und wir werden auch keines über 150 oder 200 Millionen Euro annehmen“, sagte Gil Marín.
Präsident Enrique Cerezo hat in den vergangenen Wochen dieselbe Position bekräftigt. Die operative Wende bestehe, sollten die Berichte von beIN Sports zutreffen, darin, dass Atléticos Vorstand bereit sei, für Arsenal eine Ausnahme zu machen, gerade weil ein Ziel in der Premier League vermeide, einen direkten La-Liga-Rivalen zu stärken.
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Simeone eröffnet La Liga ohne ihn
Diego Simeone entschied sich, die Saison ohne den Argentinier auf dem Spielfeld zu beginnen. Atlético gewann im Metropolitano mit 2:0 gegen Málaga, wobei Lee Kang-in und Alex Baena in der zweiten Halbzeit trafen.
Simeone wurde anschließend auf die Abwesenheit angesprochen und bestritt, dass sie mit einem Transfer zusammenhänge. Er sagte den Reportern laut Goal, Álvarez brauche nach Argentiniens Länderspielpause schlicht mehr Arbeit.
„Ich kümmere mich um die sportliche Seite. [Julian] ist ein außergewöhnlicher Junge. Wir haben gesprochen, wie wir es immer tun. Wir brauchen mehr Trainingseinheiten mit ihm. Er ist der beste Spieler, den wir in der Offensive haben, das habe ich gesagt und das denke ich noch immer. Ich möchte eine Mannschaft um ihn herum aufbauen.“
„Die Leute werden ihre Meinung haben. Ich respektiere die Meinungen der Menschen sehr, das habe ich in solchen Situationen immer getan, bei Diego Costa, [Antoine] Griezmann und jetzt Julian.“
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Samstag, dann der 1. September
Das Transferfenster schließt am 1. September. Sollte Deco am Samstag Plan B aktivieren und Arsenal akzeptieren, dass das Veto des Spielers endgültig ist, bleibt Álvarez bei einem Klub, dessen Führung soeben einem Verkauf zugestimmt hat und dessen Cheftrainer die Saison soeben ohne ihn eröffnet hat.
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