Pep Guardiola

Pep Guardiola hat eine wichtige Entscheidung über seine nächste Trainerstation getroffen

Nach wochenlangen Spekulationen herrscht nun Klarheit darüber, wie der Startrainer seine Zukunft plant.

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Pep Guardiola hat Italien abgesagt. Der Katalane informierte die Delegation des italienischen Fußballverbands FIGC in einem nächtlichen Telefonat darüber, dass er den vakanten Posten als Nationaltrainer nicht übernehmen werde, wie La Gazzetta dello Sport über Football Italia berichtet.

Damit enden mehr als eine Woche intensiver Gespräche, die mit einem persönlichen Treffen in Barcelona begonnen hatten.

Seine Botschaft an Sportdirektor Paolo Maldini war eindeutig: Das Projekt passe in der aktuellen Phase seiner Karriere nicht zu seinen Vorstellungen.

Guardiola erklärte den Verbandsvertretern, dass er das Angebot sorgfältig geprüft habe. Nach zehn Jahren bei Manchester City wolle er jedoch zunächst eine echte Auszeit nehmen. Zudem reizte ihn der auf acht bis zehn Jahre angelegte Neuaufbau, den die FIGC ihm vorgestellt hatte, nicht.

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Auch die finanziellen Rahmenbedingungen spielten eine Rolle. Guardiolas Umfeld forderte ein Jahresgehalt von 20 Millionen Euro – etwa doppelt so viel, wie der Verband selbst mit Ausnahmen von seiner Gehaltsstruktur realistisch hätte zahlen können, berichtet beIN Sports.

Maldini und Leonardo reisten nach Barcelona

Paolo Maldini und Berater Leonardo reisten am vergangenen Wochenende nach Spanien, wo sie sich an zwei aufeinanderfolgenden Tagen mit Guardiola austauschten, wie Sky Italia über Fox Sports berichtet.

FIGC-Präsident Giovanni Malagò bestätigte die Gespräche Anfang dieser Woche öffentlich.

„Es wurden Ausnahmen in Betracht gezogen – unter anderem für den Namen, über den derzeit alle sprechen: Pep Guardiola“, sagte Malagò. Gleichzeitig schränkte er ein, dass „nicht sicher ist, ob daraus tatsächlich etwas wird“, wie Yahoo Sports berichtet.

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Pirlo ist jetzt der Favorit

Nach Guardiolas Absage gilt Andrea Pirlo nun als aussichtsreichster Kandidat, den Paolo Maldini und Leonardo als Nächstes kontaktieren wollen.

Im Laufe der Trainersuche wurden auch Antonio Conte, Roberto Mancini und Massimiliano Allegri gehandelt. Malagò betonte jedoch, dass die Kandidatenliste nicht auf die bislang öffentlich genannten Namen beschränkt sei.

Italien ist seit dem Rücktritt von Gennaro Gattuso am 3. April ohne festen Nationaltrainer, berichtet Al Jazeera. Der Rücktritt erfolgte eine Woche nach dem bitteren WM-Aus gegen Bosnien und Herzegowina. Trotz einer 1:0-Führung gegen den nach einer Roten Karte dezimierten Gegner verlor Italien noch im Elfmeterschießen und verpasste damit zum dritten Mal in Folge die Weltmeisterschaft.

Innerhalb von 24 Stunden traten anschließend auch Verbandspräsident Gabriele Gravina und Delegationsleiter Gianluigi Buffon zurück. Damit wurde der Weg für die neue Führung um Giovanni Malagò, Paolo Maldini und Leonardo frei.

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Der FIGC-Bundesrat kommt am Dienstag zusammen.

Paolo Maldini betonte, er wolle lieber auf „die Person warten, die wir wirklich wollen“, als vorschnell eine Entscheidung zu treffen. Die Gespräche mit Andrea Pirlo dürften deshalb entscheidend dafür sein, ob die Squadr

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