Die Transfersaga um RB Leipzigs hoch eingeschätzten ivorischen Flügelspieler Yan Diomande spitzt sich weiter zu, nachdem Real Madrids beträchtliches Angebot von 100 Millionen Euro kürzlich abgelehnt wurde. Der 19-Jährige gilt als eines der weltweit begehrtesten Talente, doch sein aktueller Verein beharrt auf einer noch „außergewöhnlicheren Ablösesumme“.
Real Madrids Angebot, das sich aus 90 Millionen Euro Fixsumme und weiteren 10 Millionen Euro an Boni zusammensetzte, wurde von RB Leipzig umgehend zurückgewiesen. Laut Ben Jacobs fordert Leipzig rund 130 Millionen Euro für Diomande, wobei ein erheblicher Teil dieser Summe als Fixbetrag und nicht als leistungsbezogene Klauseln erwartet wird. Jacobs merkte auch an, dass Leipzig auf das frühere Wahlversprechen von Real Madrids Präsident Florentino Perez verwiesen habe, eine Verpflichtung für 150 Millionen Euro zu tätigen, was auf ihre Bewertung hindeutet.
Diomandes Präferenz für PSG erschwert die Angelegenheit
Eine weitere Komplikation in den Verhandlungen ist Diomandes klare Präferenz für einen Wechsel zu Paris Saint-Germain. Der junge Flügelspieler hat sich bereits auf persönliche Bedingungen für einen Fünfjahresvertrag mit PSG geeinigt, der bis 2031 laufen soll. Diese starke Neigung hatte zuvor dazu geführt, dass Liverpool seine eigene 100-Millionen-Euro-Verfolgung Anfang des Transferfensters zurückzog, ein Angebot, das 80 Millionen Euro Fixsumme und 20 Millionen Euro an Boni umfasste.
Trotz Diomandes Wunsch, sich dem französischen Meister anzuschließen, hat PSG noch kein offizielles Angebot an RB Leipzig unterbreitet. Es gab Kontakt zwischen PSG-Präsident Nasser Al-Khelaifi und Leipzigs CEO Oliver Mintzlaff, doch ein formeller Vorschlag steht noch aus. Diese Verzögerung lässt die Tür für Real Madrid offen, die weiterhin Gespräche mit dem Spieler führen, um möglicherweise ein überarbeitetes Angebot abzugeben.
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Wie Sky Germany Reporter Florian Plettenberg ausführte: „Real Madrid hat nach Liverpools 100-Millionen-Euro-Angebot ein offizielles schriftliches Angebot im Wert von 100 Millionen Euro (90 Millionen Euro Fixsumme + 10 Millionen Euro Boni) für Yan Diomande unterbreitet. RB Leipzig hat es erneut abgelehnt. Noch kein offizielles Angebot von Paris Saint-Germain. Nur Kontakt zwischen Nasser Al-Khelaifi und Oliver Mintzlaff. Diomande hat sich entschieden, zu PSG zu wechseln und einen Vertrag bis 2031 vereinbart, aber Leipzig wird ihn nur für eine außergewöhnliche Ablösesumme verkaufen. 100 Millionen Euro sind nicht genug. Wenn Real erneut für Diomande bietet, wird es für PSG sehr schwierig werden.“
Interesse anderer Vereine abgewiesen
Der intensive Wettbewerb um Diomandes Unterschrift geht über Real Madrid und PSG hinaus. Die Premier-League-Giganten Arsenal und Manchester City haben in den letzten Tagen ebenfalls Anfragen bezüglich der Verfügbarkeit des Ivorers gestellt. Fabrizio Romano berichtete jedoch, dass Diomande „keine Türen öffnet“ für einen Wechsel zu einem der beiden Vereine, und weder Arsenal noch Manchester City sind bereit, „all in“ zu gehen mit einem Angebot, das mit dem von Real Madrid vergleichbar wäre.
Da Leipzig bei seiner Bewertung von 130 Millionen Euro standhaft bleibt und Diomandes Herz für PSG schlägt, ist die Transfersaga bereit für weitere Wendungen. Real Madrids anhaltende Präsenz in den Verhandlungen, gepaart mit dem fehlenden offiziellen Angebot von PSG, deutet darauf hin, dass das endgültige Ziel für den begehrten Flügelspieler noch lange nicht feststeht.
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