Pedri wird mit einem völlig neuen Erscheinungsbild zum FC Barcelona zurückkehren.
Der spanische Nationalspieler hat bestätigt, dass er seine vor der Weltmeisterschaft abgegebene Wette einlösen und seine Haare blond oder weiß färben wird.
Während eines Treffens mit Fans in Shanghai erklärte der 23-Jährige, dass die Verwandlung unmittelbar bevorstehe.
„Ja, ich muss mein Versprechen einlösen“, sagte Pedri.
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Er will zunächst in seine Heimat Teneriffa zurückkehren und sich dort die Haare färben lassen. Erst danach reist er zur Saisonvorbereitung nach Barcelona.
Wie der chinesische Bericht über Pedris Auftritt in Shanghai dokumentierte, versprach der Mittelfeldspieler den Fans, dass sie das Ergebnis bald sehen würden.
Noch keine Entscheidung zwischen Blond und Weiß
Pedri hatte vor dem Turnier angekündigt, im Fall des spanischen Titelgewinns entweder eine blonde oder eine weiße Haarfarbe zu wählen.
Welche Variante es am Ende wird, verriet er in Shanghai nicht.
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Für einen Spieler, dessen öffentliches Erscheinungsbild während seiner gesamten Karriere weitgehend unverändert geblieben ist, wäre beides eine auffällige Veränderung.
Die spanische Mannschaft hatte vor der Weltmeisterschaft mehrere ungewöhnliche Versprechen abgegeben. Neben neuen Frisuren wurden auch Tattoos und andere dauerhafte Erinnerungen an einen möglichen Titel angekündigt.
Nach dem Triumph müssen die Spieler nun erklären, welche Zusagen sie tatsächlich einhalten.
Pedri hat sich eindeutig festgelegt.
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Unbekanntes Ritual mit seinem Vater
Der Weltmeister sprach in China auch über eine besondere Familientradition.
Nach jedem bedeutenden Titel tritt Pedri zu einem Elfmeter gegen seinen Vater Fernando an.
Fernando spielte in seiner Jugend als Torwart und hatte selbst davon geträumt, professioneller Fußballer zu werden. Wenn sein Sohn eine Trophäe gewinnt, kehrt er für wenige Augenblicke zwischen die Pfosten zurück.
Pedri bezeichnete die Elfmeter als ein Ritual, das nach jedem gemeinsamen Erfolg fortgesetzt werde.
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Auch nach dem WM-Triumph kam es zu dem familiären Duell. Pedri hofft, dass in den kommenden Jahren noch zahlreiche weitere Elfmeter folgen werden.
Fußball schon vor dem Frühstück
Die Geschichte passt zu Pedris Schilderungen seiner Kindheit.
Er begann im Alter von ungefähr vier Jahren mit dem Fußball und spielte häufig mit seinem älteren Bruder.
Seine Familie unterstützte sowohl Barcelona als auch die spanische Nationalmannschaft. Pedri erinnerte sich daran, dass er fast ständig einen Ball bei sich hatte.
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Wenn sein Vater morgens zur Arbeit aufstand, spielte Pedri nach eigener Darstellung oft bereits im Haus.
Das störte gelegentlich andere Familienmitglieder. Der Mittelfeldspieler ist heute jedoch überzeugt, dass genau diese ständige Beschäftigung mit dem Ball entscheidend für seine Entwicklung war.
Seine Familie sei der wichtigste Grund dafür gewesen, dass aus dem Kindheitstraum eine professionelle Karriere wurde.
Riesiger Empfang in China
Pedris Reise führte ihn durch Peking, Suzhou und Shanghai.
Er besuchte die Chinesische Mauer, den Himmelstempel und verschiedene kulturelle Veranstaltungen. Außerdem probierte er das traditionelle Ballspiel Cuju aus, das häufig als früher Vorläufer des modernen Fußballs bezeichnet wird.
Pedri erklärte, dass ein Besuch der Chinesischen Mauer lange zu seinen persönlichen Wünschen gehört habe. Zuvor kannte er das Bauwerk vor allem aus Bildern auf Instagram und anderen sozialen Netzwerken.
Ein chinesischer Bericht über den Beginn seiner Reise zeigte den Spanier bei mehreren Stationen in Peking, bevor er nach Suzhou und Shanghai weiterreiste.
Fast 32.000 Zuschauer bei Regionalspiel
In Suzhou wurde Pedri zum Ehrengast eines Stadtderbys gegen Wuxi.
31.626 Zuschauer besuchten die Partie der regionalen Jiangsu-Liga. Pedri führte vor dem Anpfiff den symbolischen ersten Ballkontakt aus.
Er trug ein besonderes Trikot mit den Farben beider Mannschaften und begrüßte das Publikum in der lokalen Sprachvariante.
Die Liga war ursprünglich ein kleinerer regionaler Wettbewerb, hat sich inzwischen jedoch zu einem Massenphänomen mit großen Zuschauerzahlen und starken städtischen Rivalitäten entwickelt.
Laut dem lokalen Bericht über Pedris Besuch beim Derby war es sein erster größerer Auslandsauftritt nach dem WM-Titel.
Pedri unterschätzte seine eigene Popularität
Der Empfang überraschte den Barcelona-Profi.
Pedri wusste nach eigener Aussage, dass er in China Fans hatte. Mit der tatsächlichen Zahl und Begeisterung hatte er jedoch nicht gerechnet.
Ein Vertreter seines chinesischen Fanclubs erklärte, dass etwa 300 Anhänger allein nach Suzhou gereist seien, um ihn zu sehen.
Bei seinem Termin in Shanghai skandierten die Zuschauer wiederholt seinen Namen.
Pedri bezeichnete es als etwas Besonderes, von Menschen unterstützt zu werden, die aus einem anderen Land und einer anderen Kultur stammen.
Beiträge rund um die Reise sollen auf chinesischen Plattformen innerhalb eines Tages mehr als neun Millionen Aufrufe erzielt haben. Besonders große Aufmerksamkeit erhielten Bilder, auf denen Pedri in traditioneller Kleidung Cuju spielte.
Barça baut seine Präsenz erneut aus
Die Reise findet zu einem Zeitpunkt statt, an dem Barcelona seine Aktivitäten in China verstärkt.
Der Klub hat nach einer längeren Pause wieder Fußballcamps in Qingdao und Chengdu eröffnet.
Spanische Trainer sollen dort die Spielprinzipien vermitteln, die mit Barcelonas Nachwuchsarbeit verbunden werden: Ballkontrolle, Kreativität, Teamarbeit und aktiver Offensivfußball.
Nach der offiziellen Mitteilung des FC Barcelona ist die Rückkehr der Camps Teil einer neuen Verbindung zwischen dem Verein und jungen chinesischen Spielern.
Pedri verkörpert diese Philosophie wie nur wenige andere aktuelle Profis.
Sein Besuch hatte deshalb nicht nur kommerziellen Wert. Er zeigte auch, wie stark die internationale Wirkung eines Spielers geworden ist, der nicht über Spektakel, sondern über Spielintelligenz berühmt wurde.
Neue Frisur, neue Rolle
Pedri kehrt nicht nur mit einer anderen Haarfarbe zurück.
Nach dem WM-Titel hat sich auch sein Status verändert.
Er ist nicht länger lediglich eines der größten Talente Barcelonas. Er ist Weltmeister, zentrale Figur der spanischen Mannschaft und ein Fußballer, der selbst auf der anderen Seite der Welt tausende Fans mobilisiert.
China hat Pedri gezeigt, wie groß seine internationale Popularität geworden ist.
Die Fans in Shanghai erinnerten ihn gleichzeitig daran, dass Weltmeister ihre Versprechen einhalten müssen.



