FIFA-Präsident Gianni Infantino befindet sich in einer zunehmend prekären Lage, da weit verbreiteter Widerstand seine Führung bedroht und selbst der ehemalige US-Präsident Donald Trump ihm Berichten zufolge den Rücken kehrt. Einst ein enger Verbündeter, bedeutet Trumps Distanzierung einen erheblichen Schlag, während Infantino mit einem wachsenden Vertrauensverlust innerhalb der Fußballgemeinschaft kämpft, der maßgeblich durch umstrittene Privatisierungspläne für die Weltmeisterschaft angeheizt wird.
Monatelang vor der Weltmeisterschaft 2026 pflegte Infantino eine enge Beziehung zum ehemaligen US-Präsidenten und erntete sogar Kritik, weil er einen MAGA-ähnlichen Hut trug. Diese Allianz scheint jedoch zerbrochen zu sein. Die New York Post berichtete am 3. August 2026, dass Infantino die Trump-Administration „angefleht“ habe, ihn im Amt zu halten, und wiederholt, aber unbeantwortet, bei Trump selbst angerufen habe. Infantino soll private Gespräche mit Außenminister Marco Rubio vereinbart haben, obwohl das Außenministerium bestritten hat, dass ein solcher Anruf zwischen Infantino und der Administration stattgefunden hat. Eine Quelle, die unter der Bedingung der Anonymität sprach, deutete an, dass Infantinos Motive klar seien: „Er wollte sich mit dem Minister in Verbindung setzen und darüber sprechen, wie Fußball eine Form von Soft Power für Amerika sein kann. Aber wir alle wissen, dass es um den Schutz seines Jobs geht. Um nichts anderes geht es im Moment.“ Trump seinerseits hat jegliche Gespräche öffentlich dementiert und erklärt: „Ich habe nie mit ihm gesprochen.“
Privatisierungsplan schürt Widerstand
Im Mittelpunkt der wachsenden Unzufriedenheit steht Infantinos ehrgeiziger, aber umstrittener Plan zur Privatisierung der Weltmeisterschaft. Dieser Plan stieß auf erheblichen Widerstand, insbesondere von der europäischen Fußball-Dachorganisation UEFA, die den Vorschlag nicht nur ablehnte, sondern auch ein Misstrauensvotum gegen Infantinos Führung aussprach. US Soccer unterstützte ebenfalls den Aufruf der CONCACAF, den Vorschlag abzulehnen. Berichten zufolge finanziert Joshua Kushner, der Bruder von Jared Kushner, dem Schwiegersohn des US-Präsidenten, angeblich den Verkaufsplan für die Weltmeisterschaft. Diese weit verbreitete Opposition hat dazu geführt, dass Nationen begonnen haben, ihre Unterstützung formell zurückzuziehen, wobei der walisische Fußballverband (FAW) der erste war, der dies tat. Andere europäische Nationen, darunter Schweden und Serbien, haben ebenfalls Erklärungen abgegeben, die ihr schwindendes Vertrauen in den FIFA-Chef bekunden.
Der Job steht auf dem Spiel
Infantino, der sich durch den Mediensturm „isoliert“ fühlt, steht nun vor einer erheblichen Herausforderung seiner Amtszeit. Sein Job ist Berichten zufolge in Gefahr, und was einst als unangefochtener Wahlkampf bei den Wahlen im März 2027 erwartet wurde, erscheint nun zunehmend unwahrscheinlich. Über den Privatisierungsplan hinaus wurde Infantinos Führung auch wegen anderer Interventionen kritisiert, wie etwa der Entscheidung der FIFA, die Rotsperre des USMNT-Stürmers Folarin Balogun aufzuheben, um ihm das Spiel gegen Belgien zu ermöglichen. Wie eine andere Quelle bemerkte: „Er sucht nach namhaften Verbündeten, die ihn öffentlich unterstützen.“ Da sich prominente Persönlichkeiten wie Donald Trump distanzieren und wichtige Fußballverbände seine Initiativen ablehnen, scheint Infantinos Machtgriff rapide zu schwinden.
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