Barcelona lässt sich zu keinem Panik-Transfer auf der Mittelstürmer-Position drängen, doch die lange Jagd auf Julian Alvarez ist noch nicht tot.
Laut Barca Universal sieht die Mannschaft von Hansi Flick den argentinischen Nationalspieler weiterhin als Wunsch-Neuner, und der Klub ist bereit, abzuwarten, statt auf eine schwächere Alternative auszuweichen.
Das Zeitfenster, in dem sie handeln können, wird enger. Alvarez wurde angewiesen, sich am 10. August zur Saisonvorbereitung bei Atlético zurückzumelden, was Barcelona rund eine Woche Vorlauf lässt, bevor er wieder in Diego Simeones Kabine steht.
Atléticos immer lauteres Nein
Atlético hat Nein gesagt, öffentlich und wiederholt. CEO Miguel Angel Gil Marin wies Barcelonas Vorstoß mit einer steigenden Summe zurück.
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„Wir haben das Angebot über 100 Millionen Euro nicht angenommen, und wir werden auch keines über 150 oder 200 Millionen Euro annehmen“, sagte Gil Marin.
Alvarez ist bis 2030 an Atlético gebunden und durch eine Ausstiegsklausel geschützt, die einen einseitigen Abgang für Barcelona finanziell unrealistisch macht.
Laportas Angebot hat ein Ablaufdatum
Präsident Joan Laporta hat das Gebot über 100 Millionen Euro als weiterhin geltend, aber zeitlich begrenzt dargestellt.
„Wir haben ein Angebot abgegeben, aber dieses Angebot ist zeitlich nicht unbegrenzt“, sagte Laporta und setzte die Frist zwischen der letzten Juliwoche und der ersten Augustwoche an.
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Alvarez drückt seinerseits weiter aufs Tempo
Alvarez nutzte die WM, um seinen Wunsch öffentlich zu signalisieren.
„Ich habe mit den Klubverantwortlichen gesprochen, mit denen ich sprechen musste. Ich glaube, ein Wechsel ist das Beste für alle, und ich möchte mir meinen Traum erfüllen“, sagte Alvarez.
Barcelona wollte den Deal vor dem 1. August unter Dach und Fach haben. Diese interne Frist verstrich ohne Einigung, und der Klub wartet nun darauf, dass der Spieler eine weitere öffentliche Geste macht, die den Stillstand aufbrechen könnte.
Keine Hektik, wenn der Wechsel platzt
Sollte Alvarez im Metropolitano bleiben, lautet die Botschaft Barcelonas, dass man nicht hektisch nach einem Ersatz suchen wird.
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Napolis Victor Osimhen wurde als Alternative bei einer kolportierten Ablösesumme von 75 Millionen Euro genannt, doch laut Barca Universal ist Flick bereit, die Saison ohne einen Neuzugang für die Mittelstürmerposition zu beginnen und auf die falsche Neun als Lösung im bestehenden Kader zu setzen.
Das einzige Szenario, das laut Bericht ein Umdenken erzwingen würde, wäre ein später Abgang von Ferran Torres.
Der Rückmeldetermin am 10. August ist die nächste harte Marke. Sollte Alvarez in Simeones Kabine erscheinen, ohne einen erneuten öffentlichen Vorstoß Richtung Abgang zu unternehmen, wird Barcelona die neue Saison ohne seinen Wunsch-Neuner beginnen.
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