Barcelona-Stürmer Ferran Torres geriet nach Spaniens historischem WM-Sieg 2026 unerwartet in den Mittelpunkt eines politischen Sturms. Während der Siegesparade in Madrid wurde Torres mit einer roten Mütze gesichtet, auf der der Slogan „Make Spain Great Again“ prangte – eine Formulierung, die schnell internationale Aufmerksamkeit erregte und Kontroversen auslöste.
Torres, der am 19. Juli im Finale gegen Lionel Messis Argentinien das entscheidende Tor in der Verlängerung erzielte, feierte Spaniens ersten Weltmeistertitel überhaupt. Die Bilder und Videos von ihm mit der Mütze verbreiteten sich schnell und riefen eine Reaktion des Weißen Hauses sowie einen Kommentar von US-Präsident Donald Trump hervor.
Politische Reaktionen auf die Mütze
Das Weiße Haus twitterte eine Reaktion auf die Bilder mit der Aussage: „Jeder will Teil der Bewegung sein.“ US-Präsident Donald Trump äußerte sich ebenfalls zu dem Vorfall und interpretierte die Geste als Hommage. „Er ist ein großartiger Spieler“, sagte Trump. „Er trug im Wesentlichen eine ‚Make America Great Again‘-Mütze, also war es eine schöne Hommage. Und ich denke, er meinte das sehr nett, wir wissen das zu schätzen.“
Der Slogan, eine klare Anspielung auf die „Make America Great Again“-Bewegung, die mit Trumps Präsidentschaftswahlkampf 2016 verbunden ist, führte sofort zu Gegenwind online, wobei viele die politischen Implikationen von Torres’ Kopfbedeckungswahl hinterfragten.
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Torres klärt seine Absichten
In einem Interview mit CNN versuchte Torres, seine Handlungen zu klären, und betonte, dass seine Mützenwahl völlig unpolitisch gewesen sei. „Es ging nur darum, Spaß mit meinen Freunden und meiner Familie zu haben, und es hatte nichts mit Politik zu tun“, erklärte Torres. „Ehrlich gesagt, weiß ich nichts über Politik. Es ging nur darum, Spanien wieder an der Spitze zu sehen, die Weltmeisterschaft zu gewinnen.“
Trotz seiner Erklärung zeigte die öffentliche Reaktion auf Plattformen wie X, dass viele nicht überzeugt waren. Eine Person kommentierte: „Man kann keine ‚Make (was auch immer) Great Again‘-Mütze tragen und so tun, als hätte das nichts mit Politik zu tun“, während eine andere hinzufügte: „Es war nicht lustig, Dummkopf. Du bist dir nicht bewusst, was vor sich geht. Spiel weiter Fußball und konzentriere dich auf eine Sache.“
Torres’ Tor im Finale war sein einziger Treffer im Turnier, nachdem er in Spaniens sieben vorherigen Spielen nicht getroffen hatte. Sein entscheidender Treffer sicherte einen bedeutsamen Sieg für eine spanische Mannschaft, die während des gesamten Turniers in Nordamerika in acht Spielen nur ein Gegentor kassierte.
Über die WM-Feierlichkeiten hinaus bleibt Torres’ Vereinszukunft ein Diskussionsthema. Der Barcelona-Stürmer, der einen Vertrag beim katalanischen Klub hat, wird derzeit mit verschiedenen Teams in Verbindung gebracht, darunter Paris Saint-Germain. „Ich habe einen Vertrag mit Barcelona, aber im Fußball weiß man nie“, sagte Torres gegenüber TODAY. „Ich warte einfach darauf, die richtige Entscheidung zu treffen.“
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