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Barcelona in Gesprächen mit Rodri trotz bestehender Schulden bei Manchester City

Barcelona in Gesprächen mit Rodri, doch bestehende Schulden bei Manchester City und die Zukunft von Ferran Torres erschweren den Transfer.

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Barcelona befindet sich Berichten zufolge in fortgeschrittenen Verhandlungen, um die Verpflichtung des spanischen Kapitäns und Ballon d’Or-Gewinners 2024, Rodri, von Manchester City zu sichern. Dieser potenzielle Blockbuster-Transfer ist vor einem erheblichen finanziellen Hintergrund zu sehen, da Barcelona City noch eine beträchtliche Summe aus dem früheren Transfer von Ferran Torres schuldet.

Rodris Präferenz und Vertragsbedingungen

Rodri, dessen aktueller Vertrag bei Manchester City nur noch ein Jahr läuft, hat Berichten zufolge seine Präferenz deutlich gemacht und ein lukratives Angebot von Real Madrid abgelehnt, um einen Wechsel nach Katalonien anzustreben. Laut seinem Berater, Pablo Barquero, der gegenüber El Larguero sprach, ist „seine Entscheidung, zu Barça zu wechseln.“ Diese Aussage wurde von Fabrizio Romano auf X bestätigt, der erklärte: „Rodri will Barça.“

Die persönlichen Bedingungen sollen vollständig vereinbart sein, wobei Rodri voraussichtlich einen Vierjahresvertrag unterzeichnen wird, der ihm bei Barcelona 30 Millionen Euro pro Jahr einbringen würde, wie AS berichtet. Die Gespräche zwischen den Vereinen haben jedoch eine Diskrepanz bei der Bewertung offenbart. Während Barcelona Berichten zufolge „bereit ist, eine Ablösesumme von etwas über 45 Millionen Euro zu zahlen“, deutet Manchester City laut Fabrizio Romano auf einen „höheren Preis“ hin. AS schlägt vor, dass die gesamte Operation Barcelona fast 60 Millionen Euro kosten könnte.

Die finanzielle Dynamik um Ferran Torres

Die Komplexität des Rodri-Deals wird durch Barcelonas ausstehende finanzielle Verpflichtungen gegenüber Manchester City verstärkt, die aus dem Wechsel von Ferran Torres im Januar 2022 resultieren. Torres‘ ursprüngliche Ablösesumme betrug 47,6 Millionen Pfund, mit zusätzlichen 8,4 Millionen Pfund an Boni, wovon 5,9 Millionen Pfund als effektiv garantiert gelten. Manchester City erzielte einen erheblichen Gewinn mit Torres, der für rund 20 Millionen Pfund von Valencia zu ihnen gewechselt war.

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Im Oktober berichtete Stefan Borson, dass Barcelona Manchester City für das Geschäftsjahr noch 11 Millionen Pfund schuldete. Um die Zahlung zu sichern, verkaufte Manchester City diese Schuld Berichten zufolge an eine Bank, wodurch garantiert wurde, dass sie die Summe vor Ende 2025 erhalten würden, wie Football Insider detailliert darlegte.

Eine weitere Ebene der finanziellen Verstrickung ist, dass Barcelona nun versucht, Ferran Torres diesen Sommer zu verkaufen, obwohl sein Vertrag bis 2027 läuft. Dieser Schritt wird teilweise durch eine Klausel in Torres‘ ursprünglichem Vertrag motiviert: Sollte Barcelona seinen Vertrag verlängern, müssten sie Manchester City zusätzliche 6,8 Millionen Pfund zahlen, wodurch die Gesamtkosten des Torres-Transfers auf rund 62 Millionen Pfund steigen würden. Der europäische Meister Paris Saint-Germain gehört Berichten zufolge zu den Vereinen, die an Torres interessiert sind, der laut Pol Ballus von The Athletic in 207 Einsätzen für Barcelona 65 Tore erzielt hat.

Barcelonas Bemühungen um Rodri, einen Spieler von immenser Qualität und jüngsten Ballon d’Or-Gewinner, sind ein starkes Zeichen der Absicht. Dennoch sind die laufenden Verhandlungen untrennbar mit den bestehenden finanziellen Verpflichtungen des Vereins und den strategischen Entscheidungen bezüglich Ferran Torres verbunden, was diese zu einer vielschichtigen und hochriskanten Transfersaga für beide europäischen Giganten macht.

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