Die Londoner haben in diesem Sommer bereits ein großes Geschäft mit Atalanta abgeschlossen. Nun ist die Verbindung zwischen Stamford Bridge und Bergamo erneut aktiv.
Im Mittelpunkt steht diesmal Honest Ahanor. Der 18-Jährige zählt trotz seines Alters bereits zu den wertvollsten jungen Verteidigern Italiens.
Dieser Spieler steckt hinter dem Anruf
Chelsea hat Atalantas Sportdirektor Cristiano Giuntoli kontaktiert und Informationen über Ahanor eingeholt, wie TuttomercatoWEB berichtet.
Der Austausch zwischen den Vereinen ist demnach eröffnet. Ein offizielles Angebot aus London soll bislang jedoch nicht vorliegen.
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Atalanta möchte Ahanor grundsätzlich nicht verkaufen. Nur eine außergewöhnlich hohe Summe könnte die Verantwortlichen dazu bringen, ihre Haltung zu überdenken.
Chelsea beobachtet den Linksfuß bereits seit mehreren Wochen. Auch Brighton beschäftigte sich zuletzt intensiv mit einem Transfer.
Atalanta soll in diesem Sommer schon zwei Angebote abgelehnt haben. Von welchen Vereinen diese stammten, wurde nicht bekannt.
Mit 18 bereits in der Champions League
Ahanor wurde im Februar 2008 in Aversa als Sohn nigerianischer Eltern geboren. Seine Ausbildung erhielt er beim FC Genua, ehe Atalanta ihn 2025 fest verpflichtete.
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In seiner ersten Saison in Bergamo absolvierte er 35 Pflichtspiele in der Serie A, der Champions League und der Coppa Italia. Insgesamt kam der Teenager auf rund 1.900 Einsatzminuten.
Ahanor kann als linker Innenverteidiger, Außenverteidiger oder Schienenspieler eingesetzt werden. Seine Dynamik und Sicherheit am Ball passen zu Mannschaften, die ihr Spiel kontrolliert von hinten aufbauen wollen.
Nach dem Erhalt der italienischen Staatsbürgerschaft debütierte er im Juni gegen Luxemburg für die A-Nationalmannschaft. Wenige Tage später stand er gegen Griechenland erstmals in der Startelf, wie Atalanta bestätigte.
In der NXGN-Rangliste der weltweit besten Nachwuchsspieler belegte Ahanor 2026 zudem den zwölften Platz, berichtete die Seite von Gianluca Di Marzio.
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Atalanta setzt eine hohe Grenze
Ahanors Marktwert ist innerhalb einer Saison deutlich gestiegen. Atalanta sieht ihn nicht nur als Talent für die Zukunft, sondern bereits als wichtigen Bestandteil der ersten Mannschaft.
Brighton soll erfahren haben, dass selbst 50 Millionen Euro möglicherweise nicht ausreichen würden. Ein Angebot müsste über dieser Grenze liegen, um Atalanta ernsthaft zu beschäftigen, so Quotidiano Sportivo.
Dabei handelt es sich nicht um eine offiziell bestätigte Forderung an Chelsea. Die Summe zeigt jedoch, wie hoch der Klub den Verteidiger inzwischen bewertet.
Bei seiner Vorstellung im vergangenen Jahr erklärte Ahanor, er habe bei seiner Entscheidung für Atalanta „nicht gezögert“, zitierte ihn der Verein.
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Geschäftsführer Luca Percassi hob damals neben den fußballerischen Fähigkeiten besonders die ungewöhnliche Reife des Teenagers hervor.
Chelsea kennt den Weg nach Bergamo
Chelsea verpflichtete bereits Marco Palestra von Atalanta. Der 21-jährige italienische Nationalspieler unterschrieb einen langfristigen Vertrag bis 2033.
Palestra war nach seiner Leihsaison bei Cagliari zum besten Verteidiger der Serie A gewählt worden. Er kann auf beiden Außenbahnen spielen und gehört zum neuen Team von Xabi Alonso.
In der offiziellen Mitteilung bestätigte Chelsea, dass der vielseitige Italiener direkt in den Profikader aufgenommen wurde.
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Ahanor wäre ein noch jüngeres Projekt, bringt aber bereits Erfahrung auf höchstem Niveau mit. Genau diese Kombination entspricht Chelseas Transferstrategie der vergangenen Jahre.
Der erste Anruf bedeutet noch keinen bevorstehenden Wechsel. Atalanta steht nicht unter Verkaufsdruck und wartet ab, ob Chelsea seine Anfrage in ein konkretes Angebot verwandelt.
Dann würde sich zeigen, wie weit die Londoner wirklich gehen wollen. Sicher ist nur, dass Atalantas nächstes Juwel keinen günstigen Preis haben wird.



