Die Entschuldigung kam von der Spitze des Sports. Hyrox-Mitgründer Moritz Fürste sagte, die Organisation hätte während des Rennens eingreifen müssen, tat es aber nicht.
„Hyrox hat einen Fehler gemacht, indem wir während des Rennens nicht sofort reagiert haben“, sagte Fürste in einer Instagram-Erklärung.
„Letztlich ist es meine Aufgabe, solche möglichen Vorfälle vorherzusehen, und das habe ich nicht getan.“
Wietrzyk beendete das Rennen in 1:01:23. McElheny kam als Zweite in 1:02:08 ins Ziel. Zu diesem Zeitpunkt hatte die Australierin bereits gemeinsam genutzte Geräte und Laufbahnen benutzt, nachdem sie sich sichtbar eingekotet hatte.
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Hyrox schreibt eine Kontaminationsregel
Hyrox hat eine konkrete Klausel zu biologischer Kontamination veröffentlicht.
Wenn „Blut, Erbrochenes, Urin oder Kot eines Teilnehmers ein Wohlbefindens- oder Kontaminationsrisiko für den Teilnehmer selbst oder für andere Teilnehmer darstellt, kann ein Race Director den Teilnehmer aus medizinischen Gründen aus dem Rennen nehmen“, heißt es nun im aktualisierten Regelwerk.
Der Vorfall begann an der Station der Burpee Broad Jumps und setzte sich über die verbleibenden Stationen fort. Wettkampfteilnehmer Joe Ho warnte öffentlich, Athleten, die dem kontaminierten Parcours ausgesetzt waren, könnten „körperliche und psychische Folgen“ tragen, in Äußerungen, die Newsweek aufgriff.
Wietrzyk steht zu ihrem Sieg
Wietrzyks Reaktion war trotzig.
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„Ganz oder gar nicht, heißt es doch … ein Sieg ist ein Sieg. Ganz im Ernst: Danke für all die Unterstützung. Ich bin bald zurück, x“, schrieb die Australierin in einem inzwischen gelöschten Instagram-Post.
Sie wurde nicht disqualifiziert, und das Ergebnis hat Bestand.
Hyrox China bringt Vorschläge in die Zentrale ein
Die örtlichen Veranstalter räumten „Mängel bei der Erstellung des Wettkampfreglements“ ein und erklärten, Hyrox China habe der Zentrale Vorschläge unterbreitet, die die Streckenführung, das Eingreifen im Rennen und die Ergebnisfindung in Fällen von „extremer körperlicher Not und öffentlichen Gesundheitsrisiken am Austragungsort“ abdecken. Die chinesischen Veranstalter erklärten, die betroffenen Bereiche und Laufbahnen seien nach dem Wettkampf abgesperrt und desinfiziert worden.
Hyrox hat außerdem lebenslange Sperren für alle angekündigt, die über öffentliche Kommentare, Direktnachrichten oder andere soziale Medien Drohungen aussprechen oder zu Schädigungen aufrufen, berichtete Global Times.
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