Alvarez told to score 20 goals before Atletico will cut his release clause, report says

Álvarez soll 20 Tore erzielen, bevor Atlético seine Ausstiegsklausel senkt, so ein Bericht

Atlético Madrids Vorstandsvorsitzender Miguel Ángel Gil Marín soll Julián Álvarez mitgeteilt haben, dass seine Ausstiegsklausel über 500 Millionen Euro nur gesenkt wird, wenn der Argentinier in dieser Saison mindestens 20…

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Julián Álvarez‘ Weg aus Atlético Madrid heraus könnte über seine eigene Torbilanz führen.

Laut einem Bericht von Barca Universal, der sich auf die spanische Sendung El Chiringuito beruft, soll Atléticos Vorstandsvorsitzender Miguel Ángel Gil Marín Álvarez mitgeteilt haben, dass die Höhe seiner Ausstiegsklausel gesenkt werden könne, allerdings nur unter einer Bedingung: Der Stürmer müsse in der Saison 2026/27 mindestens 20 Tore erzielen.

Damit rückt eine mögliche Wiederaufnahme der Gespräche ans Saisonende und nicht ins Januar-Transferfenster. Sie folgt zudem auf einen Sommer, in dem der 26-Jährige mit Nachdruck einen Wechsel zu Barcelona forcierte, bis Atléticos Weigerung, unter der Klausel zu verhandeln, das Geschäft platzen ließ.

Barcelonas geblockter Vorstoß im Sommer

Barcelona war im Sommer-Transferfenster 2026 der einzige ernsthafte Interessent für Álvarez. Arsenal legte einen Vorstoß über rund 150 Millionen Euro vor, und Trainer Mikel Arteta sprach direkt mit dem Spieler, doch Álvarez lehnte den Londoner Klub ab, weil sein Wunschziel Katalonien war.

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Atlético blieb durchgehend hart bei den 500 Millionen Euro. Da kein Klub bereit war, die Klausel zu ziehen, und keine Verhandlungen in Aussicht standen, platzte der Deal, und Álvarez blieb.

Das Verhältnis zwischen Spieler und Klub ist seither angespannt. Álvarez kam in dieser Saison bereits in drei Partien zum Einsatz und stand in Atléticos Champions-League-Duell gegen Liverpool Anfang September die vollen 90 Minuten auf dem Spielfeld.

Die 20-Tore-Marke

Die Marke von 20 Toren ist für Álvarez keineswegs unerreichbar. Er erzielte in der vergangenen Saison 20 Treffer in La Liga und 29 in seiner Debütsaison bei Atlético nach seinem Wechsel von Manchester City, wie aus den von Barca Universal genannten Zahlen hervorgeht.

Ob die berichtete Bedingung Barcelonas Überlegungen verändert, ist eine andere Frage. Der katalanische Klub bräuchte weiterhin, dass Atlético zum Saisonende einen praktikablen Preis nennt, und in der Berichterstattung gibt es keinen Hinweis darauf, dass eine konkrete, reduzierte Summe mit dem Spieler oder einem potenziellen Käufer besprochen worden wäre.

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FIFA-Regeländerung am Horizont

Die übergeordnete Regulierung könnte die Debatte noch verändern. Die FIFA hat angekündigt, Artikel 17 ihres Reglements bezüglich Status und Transfer von Spielern zum 1. Januar 2027 zu ändern und Klubs zu verpflichten, Verträge zu vereinbaren, in denen die Ablösesumme für eine einseitige Vertragsauflösung „in einem angemessenen Verhältnis zu den Umständen der Transaktion“ steht.

Erklärtes Ziel ist es, „zu verhindern, dass eine der beiden Parteien einen exorbitanten Betrag als Instrument nutzt, um den Abgang eines Spielers faktisch zu blockieren“. Diese Formulierung zielt direkt auf Streitfälle wie den von Álvarez.

Bis dahin ist der Bericht von Barca Universal eine aus einer spanischen Fernsehsendung weitergegebene Behauptung, keine bestätigte Klubposition. Weder Atlético Madrid noch Barcelona haben sich öffentlich zu der berichteten 20-Tore-Bedingung geäußert, und die Klausel über 500 Millionen Euro bleibt die einzige Summe, die offiziell in Álvarez‘ Vertrag verankert ist.

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