Shaquille O’Neal, Charles Barkley

Shaq wird FBI-Ehrenagent und nimmt sofort Charles Barkley ins Visier

Shaquille O’Neal feierte seinen Ehrentitel mit der scherzhaften Aufforderung, Charles Barkley festzunehmen.

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Shaq erhält einen ungewöhnlichen Ehrentitel

Shaquille O’Neal kann seiner Karriere nun den Titel eines FBI-Ehrenspezialagenten hinzufügen. Seine Laufbahn umfasst bereits vier NBA-Meisterschaften, die Aufnahme in die Hall of Fame und mehrere Funktionen als Reservepolizist.

Der 54-Jährige erhielt die zeremonielle Auszeichnung am 17. September bei der Abschlussfeier der 299. Klasse der FBI National Academy in Quantico im US-Bundesstaat Virginia. FBI-Direktor Kash Patel würdigte O’Neals langjährige Unterstützung für Polizei und Strafverfolgungsbehörden.

Der Titel ist ausschließlich ehrenhalber. O’Neal wird dadurch weder vereidigter Bundesagent noch erhält er das Recht, Personen festzunehmen oder Ermittlungen für das FBI zu führen.

Auch die National Academy ist nicht mit dem Ausbildungsprogramm für neu eingestellte FBI-Agenten gleichzusetzen. Es handelt sich um einen zehnwöchigen Fortbildungskurs, der hauptsächlich für erfahrene Führungskräfte verschiedener Polizeibehörden vorgesehen ist.

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Laut dem Bericht von BroBible über die Zeremonie fand O’Neal schnell eine Möglichkeit, seinen langjährigen Freund und Fernsehkollegen Charles Barkley einzubeziehen.

Barkley erhält einen erfundenen Haftbefehl

O’Neal richtete sich an die Absolventen und dankte ihnen für ihre Arbeit. Zum Abschluss seiner Rede erlaubte er sich einen typischen Scherz auf Barkleys Kosten.

„Und wenn ihr Charles Barkley seht, nehmt ihn fest“, sagte O’Neal.

Barkley wurde weder festgenommen noch einer Straftat beschuldigt oder zum Gegenstand einer Ermittlung erklärt. Der Kommentar war lediglich ein weiteres Kapitel in der freundschaftlichen Rivalität der beiden früheren NBA-Stars.

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Während ihrer aktiven Karrieren trafen sie in den 1990er-Jahren regelmäßig aufeinander. 1999 warf Barkley O’Neal nach einem körperbetonten Duell zwischen den Houston Rockets und den Los Angeles Lakers einen Basketball an den Kopf. Daraus entstand eine Auseinandersetzung auf dem Spielfeld.

Später wurden sie enge Freunde und Fernsehkollegen. Ihre Wortgefechte und persönlichen Scherze entwickelten sich neben Ernie Johnson und Kenny Smith zu einem wesentlichen Bestandteil von Inside the NBA.

Wie TalkSPORT berichtete, scherzte O’Neal bei der Veranstaltung außerdem, einige Absolventen könnten künftig verdeckt arbeiten, womit er angeblich selbst Erfahrung habe.

Eine lange Verbindung zur Polizeiarbeit

O’Neals Interesse an der Polizeiarbeit reicht mehr als zwei Jahrzehnte zurück. Während seiner NBA-Karriere absolvierte er eine Ausbildung an der Reserveakademie des Los Angeles County Sheriffs und arbeitete als Reservebeamter der Hafenpolizei von Los Angeles.

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Nach seinem Wechsel zu den Miami Heat wurde er 2005 Reservepolizist in Miami Beach. 2015 wurde er in Doral im Bundesstaat Florida erneut als Reservebeamter vereidigt. Ein Jahr später folgte eine Funktion als Hilfssheriff in Georgia.

Der FBI-Ehrentitel besitzt nicht dieselbe rechtliche Bedeutung wie diese offiziell übertragenen Aufgaben. WBLS stellte klar, dass O’Neal kein operativer FBI-Agent wurde und dafür weiterhin die regulären Einstellungs- und Ausbildungsanforderungen erfüllen müsste.

In seiner offiziellen Mitteilung zur 299. Klasse erklärte das FBI, dass etwa 250 erfahrene Beamte den Lehrgang absolvierten. Sie erhielten eine Fortbildung in Führung, Kommunikation und körperlicher Leistungsfähigkeit.

O’Neals Anwesenheit sollte somit sowohl seine Unterstützung für die Polizei als auch die Leistung der Absolventen würdigen. Sein erster erfundener Auftrag sorgte jedoch dafür, dass ausgerechnet Charles Barkley zum ungewöhnlichsten Gesprächsthema der Feier wurde.

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