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Trump soll russische Kämpfer von UFC-Gala im Weißen Haus ausschließen

Ein historischer ufc-Abend in Washington

Am 14. Juni soll das Weiße Haus Schauplatz einer UFC-Gala werden, ein Szenario, das es in der Geschichte der Organisation noch nie gegeben hat. Das Vorhaben hat weltweit Aufmerksamkeit erregt, da Spitzensport und politische Symbolik erstmals so eng miteinander verbunden würden.

Nach Angaben von Sportbible plant UFC-Präsident Dana White, die Kampfkarte nach den Veranstaltungen UFC 324 und UFC 325 endgültig festzulegen. Offizielle Ansetzungen gibt es bislang nicht, auch konkrete Details zum Ablauf wurden von der UFC noch nicht veröffentlicht.

Medien berichten über politische Einflussnahme

Während Fans über mögliche Titelkämpfe spekulieren, berichten mehrere Medien, dass nicht ausschließlich sportliche Kriterien über die Teilnahme entscheiden könnten. Demnach sollen Kämpfer aus bestimmten Ländern von einem Auftritt in Washington ausgeschlossen werden.

Laut Sportbible spielen bei internen Überlegungen Faktoren eine Rolle, die über Ranglisten oder sportliche Leistungen hinausgehen. Dies hat eine Debatte über politische Einflussnahme auf ein eigentlich sportliches Ereignis ausgelöst.

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Aussagen eines Kämpfers sorgen für neue Fragen

Zusätzliche Aufmerksamkeit erhielten die Berichte durch Aussagen von Merab Dvalishvili. Der frühere Bantamgewicht-Champion erklärte im Gespräch mit MMA Pros Pick, dass die UFC ihn als nächsten Herausforderer um den Titel sehe und eine dritte Begegnung mit Petr Yan geplant sei.

Dvalishvili sagte zudem, dass dieser Kampf nicht im Rahmen der Gala im Weißen Haus stattfinden werde, da sein möglicher Gegner russischer Staatsbürger sei. Diese Aussage wird als Hinweis auf eine generelle Einschränkung für russische Kämpfer gewertet.

Mögliche Folgen für russische Titelträger

Sollten sich die Berichte bestätigen, hätte dies weitreichende Konsequenzen. Petr Yan würde von dem Event ausgeschlossen, obwohl er laut Medien zuletzt erneut den Titel gewonnen hat. Auch andere russische Spitzenkämpfer könnten betroffen sein.

In diesem Zusammenhang wird auch Islam Makhachev genannt, der im November den Titel im Weltergewicht errang und normalerweise als Kandidat für einen Auftritt bei einem derart prominenten Event gelten würde.

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Politische Hintergründe des geplanten Events

Medien bringen die möglichen Einschränkungen mit den angespannten Beziehungen zwischen den USA und Russland in Verbindung. Zudem wird auf die persönliche Rolle von Präsident Donald Trump verwiesen, der als langjähriger UFC-Unterstützer und enger Vertrauter von Dana White gilt.

Nach Einschätzung mehrerer Beobachter verleiht der Austragungsort im Weißen Haus der Veranstaltung eine besondere politische Dimension, bei der symbolische Aspekte stärker wiegen könnten als sportliche Erwägungen. Die UFC hat sich bislang nicht offiziell zu möglichen Teilnahmebeschränkungen oder zur endgültigen Kampfkarte geäußert.

Sources: Sportbible, MMA Pros Pick

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