Fußball

Alle Premier-League-Teams nach Gehaltsausgaben (2025/26)

Die finanzielle Kluft innerhalb der Premier League bleibt deutlich ausgeprägt, und neue Gehaltsdaten zeigen, wie groß die Unterschiede in der finanziellen Schlagkraft der Vereine tatsächlich sind.

Laut Gehaltsschätzungen von SalaryLeaks für die Saison 2025/26 reichen die Lohnsummen von etwas mehr als 65 Millionen Pfund am unteren Ende bis hin zu fast 300 Millionen Pfund bei den größten Ausgabenklubs der Liga. Auch wenn es sich nicht um offizielle Angaben der Vereine handelt, liefern die Zahlen ein klares Bild der wirtschaftlichen Ungleichgewichte, die die englische Topliga prägen.

Eine Liga, geteilt durch Ressourcen

Am unteren Ende der Skala arbeitet Wolverhampton Wanderers mit einer jährlichen Lohnsumme von rund 65,1 Millionen Pfund. Brentford (71 Millionen) und Burnley (72,7 Millionen) folgen dicht dahinter, während auch Sunderland und Brighton weniger als 80 Millionen ausgeben.

Trotz dieser Einschränkungen haben Vereine wie Brentford und Brighton in den vergangenen Spielzeiten konstant den Abstiegskampf vermieden. Das unterstreicht, dass gezielte Transferpolitik und gute Trainerarbeit finanzielle Nachteile zumindest teilweise ausgleichen können. So verdienen die Topverdiener bei Brentford beispielsweise rund 3,9 Millionen Pfund pro Jahr deutlich weniger als die Spitzengehälter der Ligaelite.

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Das Mittelfeld aber weiterhin mit Abstand

Eine größere Gruppe von Vereinen bewegt sich im mittleren Bereich, darunter Leeds United, Bournemouth, Fulham, Everton und Crystal Palace, deren Lohnsummen zwischen etwa 78 und 96 Millionen Pfund liegen. West Ham (103,9 Millionen) und Nottingham Forest (109,3 Millionen) überschreiten die Marke von 100 Millionen, bleiben jedoch klar hinter der Spitze zurück.

Selbst innerhalb dieser Gruppe sind Unterschiede erkennbar. Das geschätzte Spitzengehalt bei Everton, angeblich gezahlt an Jack Grealish, liegt bei 11,7 Millionen Pfund jährlich mehr als doppelt so viel wie die Topverdiener mehrerer finanziell schwächerer Vereine.

Die finanzielle Elite setzt sich ab

Darüber hinaus gibt es eine kleinere Gruppe mit deutlich größerer finanzieller Schlagkraft. Newcastle United (134,8 Millionen), Aston Villa (154,9 Millionen) und Tottenham Hotspur (177,3 Millionen) bilden eine Art Übergang zu den traditionellen Schwergewichten der Liga.

An der Spitze vergrößert sich der Abstand erheblich. Die Lohnsumme von Chelsea wird auf 202 Millionen Pfund geschätzt, Manchester United liegt mit 208,8 Millionen leicht darüber. Liverpool (218,7 Millionen) und Arsenal (234,8 Millionen) folgen, bleiben jedoch noch deutlich hinter Manchester City zurück.

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Die jährliche Lohnsumme von City wird auf 289 Millionen Pfund beziffert mehr als viermal so viel wie bei den Vereinen mit den geringsten Ausgaben. Allein Erling Haaland soll 27,3 Millionen Pfund pro Jahr verdienen und ist damit der bestbezahlte Spieler der Liga.

Bedeutung

Das Ausmaß dieser Unterschiede bestätigt ein bekanntes Muster: Obwohl die Premier League oft für ihre Wettbewerbsfähigkeit gelobt wird, bleibt die finanzielle Macht stark konzentriert.

Hohe Gehaltsausgaben garantieren keinen Erfolg, stehen jedoch in engem Zusammenhang mit der Kaderbreite und langfristiger Konstanz. Gleichzeitig stehen Vereine mit kleineren Budgets unter wachsendem Druck, ihre finanziellen Nachteile durch kluge Transferstrategien und Spielerentwicklung auszugleichen.

Angesichts zunehmender externer Konkurrenz um Talente einschließlich lukrativer Angebote aus aufstrebenden Ligen könnte sich die Kluft zwischen den größten Ausgabenklubs der Premier League und dem Rest weiter vergrößern.

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Quellen: SalaryLeaks, GiveMeSport

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Oliver Obel

Ich bin ein leidenschaftlicher Sport-Content-Creator mit klarem Fokus auf Fußball. Für LenteDesportiva verfasse ich hochwertige Inhalte, die informieren, unterhalten und eine starke Verbindung zu Fußballfans auf der ganzen Welt schaffen. Meine Arbeit dreht sich um Spieler-Rankings, Transferanalysen und tiefgehende Reportagen, die den modernen Fußball beleuchten. Ich verbinde ein ausgeprägtes redaktionelles Gespür mit einem tiefen Verständnis für die Entwicklung des Spiels – immer mit dem Anspruch, Inhalte zu liefern, die sowohl Einsicht als auch Emotion vermitteln.