Julian Alvarez

Arsenals Schnäppchenverkauf könnte Barcelona im Álvarez-Poker helfen

Arsenal versucht, Julián Álvarez von einer Rückkehr nach England statt eines Wechsels zum FC Barcelona zu überzeugen. Gleichzeitig könnte der günstige Verkauf von Gabriel Jesus ausgerechnet das bevorzugte Ziel des…

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Arteta greift persönlich ein

Arsenal hat einen späten Versuch gestartet, Julián Álvarez von Atlético Madrid zu verpflichten. Zuvor einigte sich der Klub auf Verkäufe von Gabriel Martinelli, Gabriel Jesus und Fábio Vieira mit einem Gesamtwert von mehr als 70 Millionen Pfund.

Mikel Arteta sprach persönlich mit dem früheren Stürmer von Manchester City. Dessen bevorzugtes Ziel konnte der Trainer offenbar nicht verändern.

Laut dem Guardian hat Álvarez Arsenal mitgeteilt, dass er zum FC Barcelona wechseln möchte. Atlético will jedoch keinen direkten spanischen Konkurrenten stärken und versucht, den 26-Jährigen zu halten.

Arsenal befindet sich dadurch in einer ungewöhnlichen Situation. Der englische Meister hat Platz in seinem Angriff geschaffen und erhebliche Einnahmen erzielt, doch sein wichtigstes Transferziel bevorzugt einen finanziell eingeschränkten Konkurrenten.

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Gleichzeitig könnte Arsenal Barcelona dabei helfen, genau diese Einschränkungen zu bewältigen.

Jesus kommt als günstige Alternative

Barcelona hat sich mit Arsenal auf einen Transfer von Jesus für rund 8,6 Millionen Pfund geeinigt. Der Brasilianer durfte zur medizinischen Untersuchung reisen, nachdem er in Artetas Planung hinter Kai Havertz und Viktor Gyökeres zurückgefallen war.

Der niedrige Preis ist entscheidend. Barcelona benötigte nach Robert Lewandowskis Abschied einen Mittelstürmer, konnte eine deutlich teurere Verpflichtung von Álvarez derzeit jedoch nicht umsetzen.

Jesus bietet eine günstige Lösung, ohne Barcelonas langfristiges Interesse am Argentinier zu beenden. Mundo Deportivo berichtete, dass seine Verpflichtung über das aktuelle Transferfenster hinaus nicht als Alternative zu Álvarez betrachtet werde.

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Der geringe finanzielle Aufwand ermöglicht Barcelona zudem, Torhüter Dominik Livaković innerhalb der Finanzregeln von La Liga zu registrieren.

Es gibt keine Hinweise darauf, dass Arsenal den niedrigen Preis akzeptierte, um Barcelona zu helfen, oder dass die eingesparte Summe für Álvarez verwendet wird. Die indirekte Wirkung bleibt dennoch bemerkenswert.

Arsenals ungewöhnliches Transferparadox

Arsenal versucht, Álvarez von seinem Wunschziel abzubringen, während der Klub diesem Wunschziel gleichzeitig einen erfahrenen Stürmer zu günstigen Bedingungen liefert.

Barcelona kann mit Jesus sein unmittelbares Problem lösen, einen weiteren Neuzugang registrieren und mehr finanziellen Spielraum bewahren. Zu einem späteren Zeitpunkt könnte der Klub erneut um Álvarez werben, wenn Atlético gesprächsbereiter ist.

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Arsenal verliert unterdessen Martinelli für 56 Millionen Pfund an Al-Hilal und Jesus an jenen Klub, für den Álvarez spielen möchte. Scheitert die späte Offensive, hätte Arteta seine Angriffsoptionen erheblich reduziert, ohne den wichtigsten Ersatz zu bekommen.

Der Verkauf von Jesus mag wirtschaftlich sinnvoll sein. Im Zusammenhang mit dem Rennen um Álvarez könnte Arsenals Schnäppchenvereinbarung jedoch wie eine unerwartete Hilfestellung für den gefährlichsten Konkurrenten wirken.

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