Del Toro was hiding a big secret behind his sunglasses as the riders climbed Alpe d'Huez: "I was speechless"

Del Toro verbarg hinter seiner Sonnenbrille ein großes Geheimnis, als das Feld Alpe d’Huez hinauffuhr: „Mir fehlten die Worte“

Isaac Del Toro erreichte am Samstag den Gipfel von Alpe d’Huez mit gesichertem Podestplatz und gefasster Miene. Hinter der Sonnenbrille aber hatte er einen großen Teil der Etappe geweint.„Hättet ihr…

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Isaac Del Toro erreichte am Samstag den Gipfel von Alpe d’Huez mit gesichertem Podestplatz und gefasster Miene. Hinter der Sonnenbrille aber hatte er einen großen Teil der Etappe geweint.

„Hättet ihr während der Etappe durch meine Brille schauen können, hättet ihr gesehen, dass ich geweint habe“, sagte der 22-Jährige im Anschluss.

„Mir fehlten die Worte.“

Del Toro hatte die letzte Woche damit verbracht zu verbergen, wie schlecht es ihm wirklich ging.

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Ein Virus zog durch sein UAE-Team-Emirates-XRG, und während Brandon McNulty bereits aufgegeben hatte und auch Tim Wellens und Adam Yates zu kämpfen hatten, versicherte Del Toro nach außen weiterhin, es gehe ihm gut.

„Man versucht nicht zu zeigen, dass man schwächer wird, und so zu tun, als liefe alles gut“, sagte er.

„Aber so funktioniert das nicht.“

Pogačar zieht ihn auf der Königsetappe durch

Die letzte Alpenetappe hätte ihn den Podestplatz eigentlich kosten müssen.

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Paul Seixas, der junge französische Kletterer, der ihm in der Gesamtwertung am nächsten stand, attackierte immer wieder am Télégraphe, am Galibier und an der Sarenne, und an jedem anderen Tag wäre ein kranker Del Toro womöglich eingebrochen.

Stattdessen fuhr das Gelbe Trikot für ihn an der Spitze. Tadej Pogačar, dem der Gesamtsieg bereits sicher war, gab über weite Strecken der Etappe an der Spitze des Feldes das Tempo vor, um seinen kranken Teamkollegen zu schützen. Del Toro attackierte am Col de la Sarenne, und Seixas verlor bis zum Gipfel 1:50 Minuten.

„Tadej zeigt, was es heißt, ihn als Freund zu haben“, sagte Del Toro. „Nach dem Ziel standen mir die Tränen in den Augen.“

Ein Novum für Mexiko, 39 Jahre nach Alcalá

Der Rückstand von 9:42 Minuten auf Pogačar und der Platz hinter Remco Evenepoel bescheren Mexiko den ersten Podestplatz überhaupt bei der Tour de France.

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Del Toro holte zudem das Weiße Trikot als bester Nachwuchsfahrer des Rennens und zog damit mit dem Weißen Trikot gleich, das Raúl Alcalá 1987 gewonnen hatte.

Mexikos Präsidentin Claudia Sheinbaum meldete sich noch am selben Abend auf X zu Wort. „Herzlichen Glückwunsch an den jungen Isaac del Toro“, schrieb sie.

„Mexiko ist sehr stolz auf deinen Einsatz.“

Del Toro erzählte die ganze Woche jedem, es gehe ihm gut. Erst mit dem sicher im Palmarès verbuchten Podestplatz hat der Fahrer aus Ensenada zugegeben, was hinter der Sonnenbrille wirklich vor sich ging.

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