Jordan Henderson

„Es sieht wirklich schlimm aus“: Henderson-Verletzung überschattet Englands Mexiko-Jubel

Englands WM-Sieg über Mexiko wurde vom Jubel über einen Viertelfinaleinzug überschattet, als Jordan Henderson sich nach dem Schlusspfiff verletzte.

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Englands chaotischer WM-Sieg über Mexiko endete mit Jubel, Erleichterung und einem plötzlichen Moment der Sorge.

Die Mannschaft von Thomas Tuchel besiegte die Co-Gastgeber im Aztekenstadion mit 3:2 und erreichte das Viertelfinale, nachdem sie einen späten mexikanischen Sturmlauf überstanden hatte, nachdem Jarell Quansah in der zweiten Halbzeit vom Platz gestellt worden war.

Doch nach dem Schlusspfiff verlagerte sich die Aufmerksamkeit kurzzeitig vom englischen Sieg weg und hin zu Jordan Henderson.

Der erfahrene Mittelfeldspieler, der im Spiel nicht zum Einsatz gekommen war, wurde auf einer Trage abtransportiert und erhielt Sauerstoff, nachdem er während der Feierlichkeiten über eine Werbebande gestürzt war.

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Henderson nach Schlusspfiff verletzt

Laut dem Live-Bericht des Guardian stürzte Henderson nach dem Spiel über eine Werbebande und erhielt Sauerstoff, wobei die Befürchtung bestand, er könnte sich einen Armbruch zugezogen haben.

Der Vorfall ereignete sich nach einer ohnehin schon ungewöhnlichen Nacht für den 36-Jährigen.

Henderson war ein ungenutzter Auswechselspieler, erhielt aber in der Nachspielzeit dennoch eine Gelbe Karte, nachdem er sich von der Seitenlinie aus eingemischt hatte, als England versuchte, Zeit von der Uhr zu nehmen.

Laut The Sun verletzte sich Henderson später beim Jubel über Englands Sieg, wobei erste Anzeichen auf eine Handgelenksverletzung hindeuteten.

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Die Bilder seiner Behandlung veränderten schnell die Stimmung im englischen Kader, selbst nach einem der dramatischsten K.o.-Siege des Teams seit Jahren.

Tuchel äußert Besorgnis

Tuchel verbarg seine Sorge danach nicht.

Zitiert vom Guardian sagte der englische Trainer: „Nicht gut. Jordan ist einfach gestürzt und hat sich am Handgelenk verletzt, es sieht wirklich schlimm aus.“

Jude Bellingham äußerte sich ebenfalls zur Situation, wobei er klarstellte, dass er ohne vollständige medizinische Informationen nicht zu viel spekulieren wolle.

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„Er hat ein bisschen Ärger, aber unser medizinisches Team hat wahrscheinlich alles unter Kontrolle“, sagte Bellingham laut The Guardian.

Er fügte hinzu: „Am besten nicht zu viele Details preisgeben, wenn ich nicht genau weiß, was los ist. Alle waren da, um ihn zu unterstützen, und selbst das war schön zu sehen.“

England übersteht einen Azteken-Krimi

Die Verletzung ereignete sich am Ende eines Spiels, das England bereits an seine Grenzen gebracht hatte.

Laut dem offiziellen Spielzentrum von England Football traf Jude Bellingham zweimal und Harry Kane verwandelte einen Elfmeter, als England Mexiko mit 3:2 besiegte und das WM-Viertelfinale erreichte.

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Das Spiel verzögerte sich aufgrund der Wetterbedingungen um eine Stunde, und England musste dann mit der Höhe, dem Lärm und einer feindseligen Heimkulisse zurechtkommen.

Bellinghams Doppelpack in der ersten Halbzeit verschaffte England die Kontrolle, doch Julián Quiñones verkürzte vor der Pause. Quansahs Rote Karte zu Beginn der zweiten Halbzeit veränderte das Spiel dann komplett.

Kane stellte Englands Zwei-Tore-Führung per Elfmeter wieder her, bevor Raúl Jiménez ebenfalls per Elfmeter traf und so für ein spannendes Finale sorgte.

Viertelfinalplatz hat seinen Preis

England hielt schließlich stand, verteidigte in den letzten Minuten tief, um einen ihrer dramatischsten WM-K.o.-Siege der jüngeren Geschichte zu sichern.

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Laut dem Spielbericht des Guardian zieht England nun am Samstag in Miami ins Viertelfinale gegen Norwegen ein.

Dieses Spiel wird schnell kommen, und England wird nun auf eine klarere Meldung zu Hendersons Zustand warten.

Seine Rolle im Kader beschränkt sich nicht nur auf die Spielminuten auf dem Platz. Henderson bleibt eine der erfahrensten Stimmen in der Umkleidekabine, und Tuchel hat seine Erfahrung und Führungsqualitäten immer wieder geschätzt.

Für England endete die Nacht mit dem Weiterkommen und Stolz.

Doch sie endete auch mit einem unerwarteten Verletzungsschock, der einen Teil des Jubels in Sorge verwandelte.

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