Tadej Pogačar

Evenepoels Antwort in drei Worten auf die Frage, wie man Pogacar schlägt, geht viral

Nach dem Ende der Tour de France sorgte eine ebenso kurze wie ehrliche Aussage des Belgiers in der Radsportwelt für großes Aufsehen.

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Remco Evenepoel brauchte nur drei Worte, um den aktuellen Zustand des Grand-Tour-Radsports auf den Punkt zu bringen.

Nach der Tour de France wurde der Fahrer von Red Bull-BORA-hansgrohe gefragt, was passieren müsse, damit er die Frankreich-Rundfahrt eines Tages gewinnen könne. Seine Antwort fiel ebenso ehrlich wie knapp aus: „Pogi startet nicht. Zumindest in den nächsten Jahren ist es so einfach.“

Innerhalb weniger Stunden verbreitete sich der Satz in den sozialen Netzwerken der Radsportwelt, wurde von Fanseiten geteilt und von großen Sportmedien aufgegriffen.

Evenepoel beendete die Tour mit 6:26 Minuten Rückstand auf Tadej Pogacar auf dem zweiten Gesamtrang. Isaac del Toro wurde mit 9:42 Minuten Rückstand Dritter.

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Damit ist er zugleich der erste Belgier seit Lucien Van Impe im Jahr 1981 auf der zweiten Stufe des Tour-Podiums – nach 45 Jahren wieder ein Belgier auf Rang zwei.

Pogacar zieht mit den Legenden gleich

Mit seinem fünften Gelben Trikot zieht Pogacar mit Eddy Merckx, Bernard Hinault, Jacques Anquetil und Miguel Indurain gleich. Mehr Tour-de-France-Siege hat bislang niemand erreicht.

Nach seinem Triumph wirkte der Slowene allerdings eher erleichtert als euphorisch.

„Mir fehlen wirklich die Worte. Es war unglaublich. Die Atmosphäre war einfach spektakulär“, sagte er in Paris.

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Auf die Frage nach seinem nächsten Ziel antwortete der Slowene:

„Jetzt muss ich mir ein neues Ziel suchen.“

Vingegaard schied bereits auf Etappe 15 aus

Der einzige Fahrer, der Pogacar ernsthaft hätte herausfordern können, war da bereits nicht mehr im Rennen.

Jonas Vingegaard, zu diesem Zeitpunkt Gesamtzweiter, stürzte am 19. Juli rund 21 Kilometer vor dem Ziel der 15. Etappe nach Plateau de Solaison am Ausgang eines Kreisverkehrs und musste die Tour aufgeben.

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Sein Teamkollege Davide Piganzoli erklärte gegenüber Eurosport, dass ein Motorrad der Rennorganisation die Kurve unmittelbar vor dem Peloton schlecht angefahren habe.

Von diesem Moment an kontrollierte UAE Team Emirates das Rennen an der Spitze praktisch nach Belieben.

Pogacar trug Gelb, Del Toro das Weiße Trikot des besten Nachwuchsfahrers und Evenepoel behauptete souverän Rang zwei.

Das einzige Grand Tour Rennen ohne Pogacar

Die nächste Grand Tour ist die Vuelta a España. Sie beginnt am 22. August in Monaco und endet am 13. September in Granada. Auf die Frage, ob er teilnehmen werde, antwortete Pogacar ausweichend: „Mal sehen. Jetzt genießen wir erst einmal diesen Moment.“

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Für Evenepoel könnte genau diese Ungewissheit entscheidend sein. Der Belgier gewann die Vuelta bereits 2022.

Sollte Pogacar nicht starten und Evenepoel in Monaco an der Startlinie stehen, könnten aus diesen drei Worten mehr werden als nur ein lockerer Spruch – nämlich eine These, die sich tatsächlich überprüfen lässt.

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