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FIFA prüft Russland-Sperre nach IOC-Entscheidung

Die FIFA wird die Sperre russischer Teams nach der Entscheidung des IOC zur Lockerung der Beschränkungen für russische Athleten überprüfen.

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Der Weltfußballverband FIFA hat bestätigt, dass er das anhaltende Verbot für russische Teams im internationalen Wettbewerb überprüfen wird, nachdem das Internationale Olympische Komitee (IOC) beschlossen hat, die Beschränkungen für russische Athleten zu lockern. Dieser Schritt deutet auf eine mögliche Verschiebung in der Landschaft der globalen Sportsanktionen hin, die seit Russlands Invasion in der Ukraine im Februar 2022 in Kraft sind.

Das IOC gab am Dienstag, den 2. Juli 2026, bekannt, dass es seine Beschränkungen gegen russische Athleten aufgehoben hat, wodurch diese an Olympischen Qualifikationswettkämpfen teilnehmen dürfen. Diese Entscheidung hat die FIFA nun dazu veranlasst, ihre eigene Haltung neu zu bewerten.

Ein vorsichtiger Schritt zur Reintegration

Gegenüber Sky bestätigte die FIFA ihre Absicht, die Maßnahmen des IOC zu berücksichtigen. „Die FIFA wurde über die Entscheidung des IOC informiert, die Suspendierung des Russischen Olympischen Komitees vorübergehend aufzuheben“, erklärte die Organisation. „Die FIFA wird die Entscheidung analysieren, bevor wir in Zusammenarbeit mit den relevanten Interessengruppen die nächsten Schritte festlegen.“

Diese Entwicklung erfolgt, nachdem die FIFA bereits einen vorläufigen Schritt zur Reintegration russischer Teams unternommen hatte. Die Organisation genehmigte kürzlich die Teilnahme der russischen U15-Nationalmannschaft an einem neuen U15-Turnier, das noch in diesem Jahr stattfindet. Diese Initiative, eine neue Ergänzung des FIFA-Kalenders, soll vom 22. bis 31. Oktober in Aserbaidschan ausgetragen werden und hatte zuvor Kritik von nationalen Verbänden wie dem Dänischen Fußballverband (DBU) hervorgerufen.

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Das Jungen-Turnier ist für 2026 angesetzt.

Ein Mädchen-Turnier folgt im Jahr 2027.

Beide Turniere sollen ab 2028 jährlich stattfinden.

Während Russlands A-Nationalmannschaft seit der Invasion nur Freundschaftsspiele bestreiten durfte, war das U15-Turnier das erste Mal, dass eine russische Nationalmannschaft offiziell für einen von der FIFA organisierten Wettbewerb seit dem Verbot zugelassen wurde.

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Widerstand bleibt stark

Trotz der offensichtlichen Offenheit der FIFA für eine Überprüfung bleibt der Widerstand gegen Russlands Rückkehr in den internationalen Fußball erheblich. UEFA-Präsident Aleksander Ceferin hat bekräftigt, dass die Haltung der UEFA zu Russland unverändert bleibt. Nationale Verbände, wie der Dänische Fußballverband (DBU), haben ebenfalls starke Einwände geäußert.

Wie von Bold berichtet, bekräftigte der DBU seine feste Haltung: „Unsere Position zu Russland im internationalen Fußball bleibt unverändert. Solange es keinen Frieden in der Ukraine gibt, sind wir der Meinung, dass Russland von allem internationalen Fußball ausgeschlossen werden sollte.“ Diese Haltung verdeutlicht die politischen und ethischen Komplexitäten, mit denen die FIFA konfrontiert ist, während sie den Weg für den russischen Fußball auf der Weltbühne ebnet.

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