Folarin Balogun

Folarin Balogun äußert sich zur Rote-Karte-Kontroverse nach dem WM-Aus der USA

Folarin Balogun äußert sich zur umstrittenen Aufhebung seiner Roten Karte, die ihm die Teilnahme am WM-Achtelfinale gegen Belgien ermöglichte, das die USA 4:…

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Laut SPORTbible hat sich der Stürmer der Vereinigten Staaten, Folarin Balogun, zu FIFAs umstrittener Entscheidung geäußert, seine Rote Karte auszusetzen. Dieser Schritt ermöglichte ihm die Teilnahme am Achtelfinalspiel der Weltmeisterschaft gegen Belgien. Trotz dieser Chance unterlagen Balogun und seine Teamkollegen in Seattle letztendlich mit 4:1, womit ihre WM-Kampagne beendet war.

Die Kontroverse entstand, nachdem Balogun im Achtelfinalspiel gegen Bosnien und Herzegowina eine automatische Ein-Spiel-Sperre erhalten hatte. Die FIFA intervenierte jedoch und berief sich auf Artikel 27 des FIFA-Disziplinarreglements, der die Aussetzung einer zuvor verhängten Disziplinarstrafe erlaubt. Diese Entscheidung, Baloguns Rote Karte aufzuheben, stieß in der gesamten Fußballwelt auf erhebliche Empörung.

Der Königlich Belgische Fußballverband (RBFA) bestätigte, „erstaunt“ über die Entwicklung zu sein, während die UEFA noch weiter ging und der FIFA vorwarf, „eine rote Linie überschritten“ zu haben. Die UEFA bezeichnete den Schritt als „unverständlich und nicht zu rechtfertigen“, was die weit verbreitete Missbilligung unterstreicht.

„Wenn diese Entscheidung aufgehoben wird, ist das natürlich kontrovers“, sagte Balogun Reportern nach dem Spiel. „Für mich war es also etwas, das mich nicht wirklich überrascht hat. Aber als Spieler ist es meine Aufgabe, einfach rauszugehen und mich auf meinen Job zu konzentrieren.“

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Belgiens entscheidender Sieg

Balogun spielte für die Mannschaft von Mauricio Pochettino in der mit Spannung erwarteten Partie, doch die Vereinigten Staaten konnten nicht weiterkommen. Belgien sicherte sich unter Cheftrainer Rudi Garcia einen dominanten 4:1-Sieg. Die Tore für Belgien erzielten Charles De Ketelaere, der zweimal traf, Hans Vanaken und Romelu Lukaku.

Lukaku besiegelte den Sieg in der Nachspielzeit zum 4:1. Nach seinem Tor führten einige Mitglieder des belgischen Teams eine Choreografie auf, die offenbar den „Y.M.C.A.“-Tanz von Präsident Trump verspotten sollte, was einer ohnehin schon aufgeladenen Atmosphäre eine weitere dramatische Ebene hinzufügte.

Reaktionen nach dem Spiel und Spott in den sozialen Medien

Belgiens Cheftrainer Rudi Garcia enthüllte, dass Balogun ihn nach dem Spiel persönlich angesprochen hatte, um die Situation zu besprechen. „Flo Balogun kam zu mir, um mit mir zu sprechen“, erklärte Garcia in seiner Pressekonferenz. „Das hat mir gefallen. Es ist nicht seine Schuld. Er ist nicht derjenige, der dafür verantwortlich ist, und das habe ich ihm gesagt. Ich schätze es, dass er auf mich zukam, um mit mir zu sprechen.“

Der Social-Media-Account des belgischen Teams, @BelRedDevils, äußerte sich ebenfalls zu der Kontroverse. Sie posteten ein Bild von Lukaku, der sein Tor in der Nachspielzeit feierte, zusammen mit einer vielsagenden Bildunterschrift: „Hebt das mal auf.“ Der Beitrag unterstrich die anhaltende Verärgerung über die FIFA-Entscheidung, auch während Belgien sein Weiterkommen im Turnier feierte.

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