Michael Olise, French

Frankreich-Star taucht ab, WM-Traum stirbt

Frankreichs WM-Traum zerplatzte im Halbfinale, als Star Michael Olise gegen Spanien blass blieb und seinen frühen Glanz nicht wiederholen konnte.

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Frankreichs Hoffnungen auf den Gewinn der Weltmeisterschaft 2026 endeten am Dienstag, den 14. Juli, mit einer 2:0-Halbfinalniederlage gegen Spanien.

Mikel Oyarzabal eröffnete den Torreigen per Elfmeter, bevor Pedro Porro Spaniens Vorsprung in der zweiten Halbzeit verdoppelte. Frankreich tat sich schwer, die Europameister in Bedrängnis zu bringen, während mehrere von Didier Deschamps‘ führenden Angreifern das Spiel nicht beeinflussen konnten.

Michael Olise gehörte zu denen, die einen schwierigen Abend erlebten. Der Spielmacher des FC Bayern München begann in seiner gewohnten Zehnerrolle, wurde aber nach 72 Minuten durch Rayan Cherki ersetzt, laut den Spielstatistiken von ESPN.

Frühe Glanzleistungen weichen dem Leistungsabfall

Olise war in hervorragender Form zum Turnier angereist. Am 8. Juni erzielte er alle drei französischen Tore bei einem 3:1-Testspielsieg gegen Nordirland, eine Leistung, die seine wachsende Bedeutung für Deschamps‘ Mannschaft unterstrich, wie Fox Sports berichtete.

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Diesen Schwung nahm er mit in die Anfangsphase der Weltmeisterschaft. Nach zwei Vorlagen bei Frankreichs 3:0-Sieg im Sechzehntelfinale gegen Schweden hatte Olise fünf Vorlagen im Turnier gesammelt – eine weniger als Pelés Rekord für eine einzelne Weltmeisterschaft, laut L’Équipe.

Sein Einfluss ließ anschließend nach. Olise tat sich schwer, seine frühere Kreativität in den späteren K.o.-Spielen wieder abzurufen, was in einer glanzlosen Leistung gegen Spanien gipfelte.

Olise taucht gegen Spanien ab

Olise wurde von L’Équipe als oft brillant bis zum Sechzehntelfinale beschrieben, bevor er ins Mittelmaß abrutschte und im Halbfinale „unsichtbar“ wurde.

Diese Einschätzung spiegelte ein größeres Problem für Frankreich wider. Olise war nicht der Einzige, der nicht überzeugen konnte, da auch Kylian Mbappé, Ousmane Dembélé und Bradley Barcola sich nicht gegen eine disziplinierte spanische Abwehr durchsetzen konnten.

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Dennoch stach Olises Leistungsabfall hervor, da er zuvor im Wettbewerb Maßstäbe gesetzt hatte. Frankreich setzte zunehmend auf ihn, um Mittelfeld und Angriff zu verbinden, doch gegen Spanien konnte er weder Räume finden noch den entscheidenden Pass liefern, den seine Mannschaft benötigte.

Deschamps hatte dasselbe Niveau gefordert

Nach Olises Hattrick gegen Nordirland hatte Deschamps sowohl das Selbstvertrauen des Spielers als auch die Bedeutung der Aufrechterhaltung seiner Form hervorgehoben.

„Er strahlt nach seiner Saison bei Bayern und auch bei uns“, sagte Deschamps, zitiert von L’Équipe. „Er ist voller Selbstvertrauen und so entscheidend. Wir werden Michael auf diesem Niveau brauchen.“

Dieses Niveau erwies sich letztlich als zu hoch für Olise, als Frankreich es am dringendsten brauchte. Seine fünf Vorlagen bleiben ein Beweis für ein produktives Turnier, doch sein stilles Ende wird Teil der umfassenderen Untersuchung sein, warum Frankreichs Titelambitionen ein Spiel vor dem Finale ins Stocken gerieten.

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