Didier Deschamps

„Ihr lasst ihn wie einen Diktator erscheinen“: Deschamps verteidigt Mbappé nach Frankreich-Sieg

Didier Deschamps verteidigte Kylian Mbappé nach Frankreichs WM-Sieg gegen Paraguay gegen das Online-Image eines „Diktators“ und betonte seine Führungsrolle.

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Didier Deschamps hat Kylian Mbappé nach Frankreichs angespanntem WM-Sieg gegen Paraguay vehement verteidigt.

Der französische Kapitän erzielte das einzige Tor des Achtelfinalspiels, indem er einen Elfmeter in der zweiten Halbzeit verwandelte und Les Bleus damit ins Viertelfinale schoss. Doch nach dem Spiel wurde Deschamps nicht nur nach dem Ergebnis gefragt.

Er wurde auch nach Mbappés Online-Image als autoritäre Figur innerhalb des Teams befragt.

Laut The Times of India wies Deschamps diese Vorstellung sofort zurück.

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„Nein, er hat sich nicht verändert. Ihr lasst ihn wie einen Diktator erscheinen. Kylian hat für manche Leute außerhalb ein Image, das überhaupt nicht der Realität entspricht“, sagte er.

Deschamps weist die Darstellung zurück

Mbappé ist zu einer der dominierenden Figuren der Weltmeisterschaft geworden, sowohl auf dem Spielfeld als auch online.

Seine Tore, seine Autorität und seine Kapitänsrolle haben eine Welle von Memes befeuert, die ihn als eine Figur mit ungewöhnlich starkem Einfluss auf die französische Nationalmannschaft darstellen. Der Witz hat ihn durch das Turnier begleitet, doch Deschamps stellte klar, dass er diese Version seines Kapitäns nicht anerkennt.

Laut SoccerNews sagte Deschamps: „Ihr lasst Kylian Mbappé wie einen Diktator erscheinen… die Realität ist das Gegenteil.“

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Er fügte hinzu: „Sein öffentliches Image spiegelt die Realität überhaupt nicht wider. Kylian war schon immer reif, und das ganze Team folgt ihm.“

Für Deschamps ging es nicht nur darum, Mbappé vor Kritik zu schützen. Es ging auch darum, seine Bedeutung als Anführer zu unterstreichen.

„Ich bin so glücklich, Kylian als Kapitän zu haben. Wann immer er auf und neben dem Spielfeld spricht, repräsentiert er die gesamte Gruppe“, sagte er.

Ein Meme wird zum Gesprächsthema

Das „Diktator“-Label entstand nicht in Frankreichs Umkleidekabine. Es entwickelte sich online.

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Laut Mundo Deportivo hat sich der Trend während der Weltmeisterschaft in den sozialen Medien verbreitet, wobei KI-generierte Clips und Bilder Mbappé als militärischen Anführer darstellen.

Derselbe Bericht stellte fest, dass das Meme durch mehrere Momente aus Frankreichs Kampagne verstärkt wurde, darunter Mbappé, der während einer Wetterunterbrechung Anweisungen gab und instruierte, wie die Kapitänsbinde bei seiner Auswechslung weitergegeben werden sollte.

In Wirklichkeit waren diese Momente weit weniger dramatisch, als die Online-Interpretation vermuten ließ.

Das war Deschamps‘ Botschaft nach dem Paraguay-Spiel. Mbappé mag Frankreichs größter Star sein, doch der Trainer betonte, dass er keine übermächtige Präsenz innerhalb der Gruppe ist.

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Mbappé liefert erneut ab

Auf dem Spielfeld bleibt Mbappé Frankreichs entscheidende Figur.

Laut FIFA’s offiziellem Spielzentrum besiegte Frankreich Paraguay in Philadelphia mit 1:0, wobei Mbappé in der 70. Minute per Elfmeter traf.

Es war keine leichte Nacht für Frankreich. Paraguay verteidigte tief, störte den Spielrhythmus und zwang Les Bleus zu einer ihrer am wenigsten flüssigen Leistungen des Turniers.

Doch Mbappé fand dennoch den entscheidenden Moment.

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Sein Elfmeter brachte Frankreich ins Viertelfinale und setzte eine bemerkenswerte Torserie bei der Weltmeisterschaft fort. SoccerNews berichtet, dass Mbappé nun sieben Tore beim Turnier 2026 und insgesamt 19 WM-Tore erzielt hat.

Frankreich zieht mit seinem zentralen Kapitän weiter

Deschamps räumte auch die schwierige Natur des Paraguay-Spiels ein.

Der französische Trainer sagte, seine Spieler seien auf einen physischen und emotionalen Wettkampf vorbereitet gewesen, und wies gleichzeitig auf Spannungen von der gegnerischen Bank hin.

Von The Times of India zitiert, sagte er: „Ich habe viele Dinge gesehen. Ich habe die Spieler vorbereitet. Die Spieler haben dieses Spiel erwartet. Ich möchte Paraguay nicht kritisieren. Jedes Team spielt, wie es will.“

Er fügte hinzu: „Aber es gab einige Beleidigungen von der anderen Bank, auf die ich hätte verzichten können.“

Frankreich trifft nun auf Marokko, wobei Mbappé erneut im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit steht.

Der äußere Lärm um ihn herum wird wahrscheinlich nicht verschwinden. Wenn überhaupt, werden sein wachsender Einfluss und seine Torbilanz das Rampenlicht nur noch heller machen.

Deschamps hat seine Position jedoch klargestellt. Für ihn ist Mbappé kein Problem, das es zu managen gilt.

Er ist der Kapitän, dem Frankreich folgt.

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