Neymar ist zurück im Kader des FC Santos, doch von Normalität kann bei seinem Jugendklub keine Rede sein.
Der brasilianische Superstar trainierte am Montag wieder vollständig mit der Mannschaft und wurde für das Rückspiel gegen Universidad Central aus Venezuela nominiert.
Santos gewann das Hinspiel mit 4:1 und besitzt vor der Partie in der Nacht auf Mittwoch eine komfortable Ausgangsposition.
Wie Band bei der Bekanntgabe des Aufgebots berichtete, steht Neymar Trainer Cuca wieder zur Verfügung. Er dürfte zunächst auf der Bank sitzen.
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Einsatz trotz turbulenter Tage
Neymars Rückkehr folgt auf ein Wochenende, das neue Zweifel an seiner Führungsrolle ausgelöst hat.
Am Sonntag erschien der Angreifer nur kurz im Trainingszentrum, frühstückte, machte einige Fotos und verließ das Gelände anschließend. Nach Informationen von Globo Esporte hatte er keine Erlaubnis, die geplante Regenerationseinheit auszulassen.
Die Vereinsführung wollte daraufhin klären, weshalb ihr Kapitän das Gelände eigenständig verlassen hatte.
Eine öffentliche Strafe gab es bislang nicht.
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Neymar widerspricht Kabinenbericht
Zuvor war berichtet worden, Neymar habe während des 2:2 gegen Chapecoense zwei junge Mitspieler in unangemessenem Ton kritisiert.
Der Deutsche Goal-Bericht über Neymars Dementi beschreibt Vorwürfe gegen den 34-Jährigen, der Gabriel Bontempo und João Ananias persönlich angegriffen haben soll. Neymar wies diese Darstellung zurück.
Nach seiner Version gab es lediglich eine offene Diskussion zwischen mehreren erfahrenen Spielern und dem gesamten Team.
Auch Bontempo und Ananias bestätigten keine persönlichen Beleidigungen. Sie sprachen von einer allgemeinen Ansprache innerhalb der Mannschaft.
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Vater führt Gespräche mit der Vereinsführung
Neymars Vater verfolgte das Training am Montag und sprach mit Präsident Marcelo Teixeira sowie weiteren Verantwortlichen.
Die Anwesenheit hatte besondere Bedeutung, weil Neymar Sr. weiterhin eine zentrale Rolle bei den sportlichen und wirtschaftlichen Entscheidungen seines Sohnes spielt.
Der Klub und das Umfeld des Spielers haben inzwischen Beschwerden gegeneinander.
Santos zweifelt laut Globo Esportes Bericht über die interne Krise an Neymars Verhalten und Führungsstil. Die Spielerseite kritisiert dagegen die Strukturen, den Kader und fehlenden Rückhalt durch den Vorstand.
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Zukunft über 2026 hinaus fraglich
Neymars Vertrag endet im Dezember.
Eine Verlängerung gilt nach derzeitigem Stand als unwahrscheinlich. Gleichzeitig schuldet Santos dem Spieler Berichten zufolge mehr als R$90 Millionen aus Bildrechten.
Sportlich bleibt Neymar entscheidend. Bei seinem ersten Spiel nach der Weltmeisterschaft erzielte er gegen Chapecoense beide Treffer seines Teams.
Doch seine Tore können die internen Probleme nur vorübergehend überdecken.
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Neymar ist wieder im Kader. Ob er bei Santos auch wieder vollständig integriert ist, bleibt eine ganz andere Frage.



