Zlatan Ibrahimovic, Ronaldo Nazario

Ronaldo und Zlatan zerstören Carlo Ancelotti nach Brasiliens blamablem WM-Aus

Brasiliens WM-Aus löste heftige Kritik an Trainer Carlo Ancelotti aus, unter anderem von Medien und Legenden wie Ronaldo und Zlatan.

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Brasiliens WM-Kampagne 2026 endete abrupt im Achtelfinale und löste eine sofortige und heftige Untersuchung der Leistung des Teams sowie der Entscheidungen von Trainer Carlo Ancelotti aus. Der fünfmalige Champions-League-Sieger, der einen Vertrag mit der „Canarinha“ bis 2030 besitzt, sah sich im Epizentrum einer weitreichenden Verurteilung durch brasilianische Medien und Fußballlegenden gleichermaßen.

Die südamerikanischen Giganten schieden nach einer 2:1-Niederlage gegen Norwegen aus, einem Spiel, in dem Erling Haaland zwei Tore für die Europäer erzielte. Neymar, der 34-jährige, verletzungsanfällige Stürmer, erzielte einen Elfmeter zum Ehrentreffer für Brasilien, was seine letzte Aktion im internationalen Fußball markierte, da er nach dem Ausscheiden seinen Rücktritt bekannt gab. Im Anschluss daran kamen sofort Fragen auf, wer für Brasiliens Scheitern auf der Weltbühne verantwortlich war, wobei Ancelotti die Hauptlast der Kritik trug.

Ancelottis taktische Entscheidungen unter der Lupe

Brasilianische Medien zerlegten Ancelottis taktische Entscheidungen schnell. Ein Kolumnist von UOL, wie von Mail Sport berichtet, kritisierte die späten Auswechslungen des Trainers im Spiel gegen Norwegen scharf. „Bei der letzten Auswechslung, indem er Endrick und Neymar für die Flügelspieler einwechselte und damit der populären Nachfrage nachgab, ruinierte er das Team. Es war nicht Neymar, der Ancelotti umarmend starb, sondern Ancelotti, der Neymar umarmend starb“, schrieb der Kolumnist. Ein weiterer Reporter von UOL schloss sich dieser Meinung an und erklärte: „Carlo Ancelotti nahm die Änderungen vor, die Brasilien letztendlich ruinierten, insbesondere mit der Einwechslung von Neymar.“

Über das Spiel hinaus zogen mehrere Spielerleistungen und -auswahlen den Zorn auf sich. Vinicius Junior soll sich Berichten zufolge einem entscheidenden Elfmeter gegen Norwegen entzogen haben, während Verteidiger Gabriel Magalhaes während des gesamten Spiels von Haaland sichtlich in die Mangel genommen wurde.

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Legenden äußern sich zu Kaderzusammenstellung und Strategie

Die Kritik ging über die Presse hinaus, wobei Fußballikone Ronaldo Nazario eine vernichtende Einschätzung von Ancelottis Kaderentscheidungen und seinem In-Game-Management abgab. „Ich muss ehrlich sein, ich denke, dieses Ausscheiden beginnt mit den Entscheidungen von der Bank. Carlo Ancelotti ist einer der besten Trainer in der Geschichte des Fußballs, aber heute Abend hat er zu viele Fehler gemacht“, sagte Ronaldo gegenüber Marca. Er hinterfragte insbesondere die Nichtberücksichtigung von Chelseas Joao Pedro, der trotz einer „außergewöhnlichen Saison“ nicht im Kader stand.

Ronaldo hob auch die mangelnde Nutzung des jungen Talents Endrick hervor. „Dann schaut man sich Endrick an. Jedes Mal, wenn er in diesem Turnier eingewechselt wurde, brachte er Energie, Aggression und Unberechenbarkeit. Dennoch verbrachte er den größten Teil der Weltmeisterschaft auf der Bank. Das verstehe ich nicht“, fügte er hinzu. Der legendäre Stürmer Zlatan Ibrahimovic schaltete sich ebenfalls ein und sagte gegenüber Marca: „Die Änderungen, die Carlo Ancelotti heute vorgenommen hat, funktionierten nicht, während die von Solbakken funktionierten. Es sah so aus, als würde Norwegen ‚jogo bonito‘ spielen, während Brasilien spielte… ich weiß nicht. Sie tanzten einfach im Rhythmus des Windes.“ Der ehemalige brasilianische Trainer Vanderlei Luxemburgo schloss sich dem Chor via Instagram an und erklärte: „Ancelotti hat es falsch gemacht. Er hat Fehler in der Aufstellung, bei den Entscheidungen und in seiner Lesart des Spiels gemacht; und so haben wir die Chance verloren, den sechsten Stern zu gewinnen.“

Da Brasilien Berichten zufolge von Guardiola als potenziellem zukünftigen Trainer „träumt“, ist der Druck auf Ancelotti, trotz seines langfristigen Vertrags, immens, während die Nation mit einem weiteren enttäuschenden WM-Aus zu kämpfen hat.

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