Der Veranstaltungsort lieferte die Pointe. Trump stand im American Airlines Center, der Heimat genau jener Franchise, die Dončić im Februar 2025 zu den Los Angeles Lakers geschickt hatte, als er vom Zwischenwahlkampf einen Abstecher zum Basketball machte.
„Ich verstehe es nicht. Ich muss Ihnen sagen, ich verstehe den Trade nicht. Dieser Trade ist nicht gut“, sagte Trump vor dem Publikum in Dallas.
„Er wird nicht als der größte Trade der Sportgeschichte in die Annalen eingehen. Vielleicht geht er als der schlechteste Trade der Sportgeschichte ein“, fügte er hinzu, bevor er einräumte, dass der Wechsel von Babe Ruth von den Boston Red Sox zu den New York Yankees vor mehr als einem Jahrhundert diesen Titel wohl noch immer innehat.
Dann folgte das Angebot.
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„Vielleicht könnten wir diesen Trade neu verhandeln. Ich verhandle ständig Deals neu.“
Der Parteitag hinter dem Scherz
Trump war in Dallas beim zweitägigen Zwischenwahl-Parteitag des Republican National Committee, der am 9. und 10. September in der Arena der Mavericks stattfand. Der Dončić-Abstecher fiel in eine umfassendere Grundsatzrede, die auch einen versprochenen „Dividenden“-Scheck über 5.000 Dollar für jeden Amerikaner enthielt, falls die Republikaner den Kongress behalten, sowie eine uneingeschränkte Unterstützung für den texanischen Senatskandidaten Ken Paxton.
Ein Trade, den die Fans in Dallas noch immer nicht verziehen haben
Der Deal, über den Trump spottete, ist jener, der eine Fangemeinde zerbrochen hat. In der Nacht vom 1. auf den 2. Februar 2025 schickte Dallas Dončić, Maxi Kleber und Markieff Morris zu den Lakers, in einem Drei-Teams-Paket, das die Utah Jazz vermittelten. Die Mavericks erhielten Anthony Davis, Max Christie und einen Erstrunden-Draftpick 2029.
Dončić war damals 25 Jahre alt. Der Deal traf die Liga aus heiterem Himmel und löste monatelange „Fire Nico“-Sprechchöre gegen den damaligen General Manager Nico Harrison aus, während Fans aus Spielen der Mavericks verwiesen wurden, weil sie Protestschilder hochhielten. Harrison wurde im November 2025 entlassen, neun Monate nach dem Trade, da die Empörung nicht nachlassen wollte.
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Das Kernstück, das Dallas zurückbekam, ist bereits weg
Die Geschichte hat inzwischen eine weitere Wendung genommen, die Trump nicht erwähnte. Davis, das Kernstück, das die Mavericks für Dončić erhielten, gehört nicht mehr zum Kader. Im Februar 2026 schickte Dallas ihn zu den Washington Wizards, als Teil eines Acht-Spieler-Deals, der Khris Middleton, AJ Johnson, Malaki Branham, Marvin Bagley III sowie mehrere Erst- und Zweitrunden-Draftpicks zurückbrachte. Davis war in Dallas durch Verletzungen eingeschränkt, darunter ein Bänderriss in seiner linken Hand im Januar 2026, der ihn für rund sechs Wochen außer Gefecht setzte.
Dončić, mittlerweile 27, bleibt ein Laker, und die Mavericks gehen in eine neue Saison, ohne dass er oder Davis im Kader stehen.
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