Toni Kroos hat bei der Auszeichnung kein Stimmrecht, doch seinen Favoriten hat er trotzdem verkündet, und dabei teilte er gegen jene Spieler aus, auf die die meisten anderen setzen.
Der frühere Mittelfeldspieler von Real Madrid und der deutschen Nationalmannschaft antwortete auf Instagram auf einen Beitrag des deutschen Fußballkommentators Florian Malburg, in dem es um die Kandidaten für 2026 ging.
„Wenn ihr mich fragt, wird Kvara ihn wahrscheinlich nicht gewinnen, aber für mich ist er klar die Nummer eins“, schrieb Kroos.
Anschließend nahm er sich jene Namen vor, die die diesjährige Debatte prägen.
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„Die vier herausragenden WM-Spieler (Rodri, Messi, Jude und Kylian) hatten eine mäßige Saison oder spielen in einer unbedeutenden Liga“, ergänzte er.
Khvicha Kvaratskhelias Argumente fußen auf seiner Klubsaison. Der Georgier war eine zentrale Figur beim zweiten Champions-League-Triumph in Folge von PSG, erzielte zehn Tore und war an 16 Treffern direkt beteiligt, so vielen wie kein anderer im Wettbewerb. Zudem traf oder legte er in sieben aufeinanderfolgenden K.-o.-Spielen auf, ein Novum im modernen Format, bevor PSG Arsenal im Finale von Budapest im Elfmeterschießen bezwang. Beim Ballon d’Or 2025 belegte er Rang zwölf.
Die WM, die er nicht erreichen konnte
Georgien verpasste die Qualifikation für das Sommerturnier, wodurch Kvaratskhelia die größte Bühne des Ballon d’Or verwehrt blieb.
Spanien gewann den Titel und bezwang Argentinien im MetLife Stadium in East Rutherford in der Verlängerung mit 1:0, Ferran Torres traf in der 106. Minute. Rodri erhielt den Goldenen Ball als bester Spieler des Turniers. Mbappé holte sich mit zehn Toren den Goldenen Schuh, seinen zweiten bei einer WM.
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Das WM-Argument hatte Kroos zu Beginn des Jahres bereits selbst angeführt. In seinem Podcast mit Bruder Felix sagte er im Mai über Kvaratskhelia: „Das Problem ist: Er wird kein Weltmeister werden.“
Sein persönliches Urteil hat sich seitdem gewandelt. Das Hindernis nicht.
London richtet die Wahl am 26. Oktober aus
Über die Auszeichnung entscheiden 100 Journalisten aus den Ländern an der Spitze der FIFA-Weltrangliste, und Kroos gehört nicht dazu. Die Gala findet erstmals außerhalb von Paris statt, die Zeremonie ist für Montag, den 26. Oktober, in der britischen Hauptstadt angesetzt.
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