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Zlatan Ibrahimovic lobt kontroverse FIFA-Entscheidung zu Balogun

Die FIFA setzte Baloguns Sperre aus, was ihn für das USA-Belgien-Spiel verfügbar macht und Lob von Ibrahimovic sowie Empörung in Belgien hervorruft.

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Die FIFA hat eine hitzige Debatte und Kontroverse ausgelöst, nachdem sie Artikel 27 angewandt hat, um Folarin Baloguns Ein-Spiel-Sperre auszusetzen. Damit steht der Stürmer der AS Monaco den Vereinigten Staaten für ihr Achtelfinalspiel der Weltmeisterschaft gegen Belgien zur Verfügung. Die Entscheidung, die die Sperre für ein Jahr aussetzt, anstatt sie vollständig aufzuheben, hat starke Reaktionen in der gesamten Fußballwelt hervorgerufen, darunter Lob von Zlatan Ibrahimovic und Empörung beim belgischen Fußballverband.

Balogun erhielt die Rote Karte während des Achtelfinalspiels der USA gegen Bosnien und Herzegowina, nach einem Foul an dem bosnischen Verteidiger Tarik Muharemovic. Trotz des Platzverweises war Balogun eine Schlüsselfigur für die Mannschaft von Trainer Mauricio Pochettino gewesen und hatte in drei Einsätzen drei Tore erzielt, darunter eines beim 2:0-Sieg gegen Bosnien.

Eine umstrittene Rote Karte und ein beispielloses Eingreifen

Die Rote Karte selbst war weithin umstritten, wobei viele Beobachter, darunter auch Ibrahimovic, der Meinung waren, dass sie keinen Platzverweis rechtfertigte. Im Gespräch mit dem amerikanischen Sender FOX Sports äußerte Ibrahimovic seine Zufriedenheit mit dem Ergebnis. Er erklärte: „Was ich sagen möchte, ist, dass ich glücklich für die USA bin. Offensichtlich ist es eine andere Situation, aber zuallererst hätte er keine Rote Karte bekommen dürfen. Dann bin ich glücklich für das US-Team, weil das US-Team fantastisch war, aber Balo war super fantastisch und mit ihm ist es eine zusätzliche Kraft.“

Thierry Henry, ein Kollege von FOX Sports, teilte Ibrahimovics Ansicht bezüglich der Roten Karte und bekräftigte, dass er sie nicht für einen gerechtfertigten Platzverweis hielt. Henry betonte auch die störenden Auswirkungen der verzögerten Entscheidung und argumentierte, dass sie Belgiens Vorbereitungen auf das bevorstehende Spiel erheblich verändert habe und dass eine Entscheidung unmittelbar nach dem Sieg der USA über Bosnien hätte getroffen werden müssen.

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Belgischer Fußballverband erwägt rechtliche Schritte

Der beispiellose Charakter des FIFA-Eingreifens hat Korruptionsvorwürfe und eine wahrgenommene mangelnde Konsistenz ausgelöst, da andere Spieler, die während einer Weltmeisterschaft vom Platz gestellt wurden, keine ähnliche Behandlung erfahren haben. Die Entscheidung stieß im belgischen Lager auf besondere Empörung. Der belgische Fußballverband soll die Entscheidung als „erstaunlich“ bezeichnet haben und erwägt nun rechtliche Schritte.

Die politische Dimension wurde noch verstärkt, als US-Präsident Donald Trump die FIFA dafür lobte, „das Richtige getan“ und „ein großes Unrecht rückgängig gemacht“ zu haben. Balogun wird nun voraussichtlich für die USA in ihrem entscheidenden Achtelfinalspiel gegen Belgien auflaufen, das für Dienstag im Seattle Stadium angesetzt ist.

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