Der ehemalige Kapitän von Real Madrid, Iker Casillas, hat sich öffentlich gegen die mögliche Rückkehr von José Mourinho als Cheftrainer ausgesprochen. Dieser Schritt soll sich Berichten zufolge trotz Mourinhos aktivem Vertrag bei Benfica bis 2027 dem Abschluss nähern, wie SportBible meldet.
Casillas, eine Legende, die zwischen 1999 und 2015 725 Einsätze für Real Madrid absolvierte, darunter drei Champions-League-Triumphe, äußerte am Dienstag in den sozialen Medien seine starken Bedenken hinsichtlich der erneuten Ernennung des portugiesischen Trainers. Seine Kommentare fallen in eine herausfordernde Zeit für Real Madrid, das seit zwei Saisons keinen wichtigen Titel mehr gewinnen konnte.
„Wenn @realmadrid zwei Saisons lang keinen Titel gewinnt, ist es Zeit, sich Sorgen zu machen“, schrieb Casillas und reflektierte über die aktuelle Form des Vereins. „Der ‚Clásico‘ war schon schwer, bevor er überhaupt angepfiffen wurde. Lasst uns auf die nächste Saison blicken und die aktuelle vergessen.“
Casillas‘ persönliche Haltung zu Mourinho
Der ehemalige Torhüter, dessen Beziehung zu Mourinho während ihrer gemeinsamen Zeit im Santiago Bernabéu Berichten zufolge angespannt war, stellte klar, dass sein Einwand nicht persönlich, sondern professionell sei. „Ich habe kein Problem mit Mourinho“, erklärte Casillas. „Er scheint mir ein großartiger Profi zu sein. Ich möchte ihn nicht bei Real Madrid. Ich denke, andere Trainer wären besser geeignet, um den Verein meines Lebens zu trainieren. Persönliche Meinung. Nichts weiter.“
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Mourinho trainierte Real Madrid zuvor von 2010 bis 2013 und führte den Verein zu einem La-Liga-Titel und der Copa del Rey. Sein Trophäenreichtum hat jedoch seit seinem Abschied von Manchester United im Jahr 2018, wo er 2017 den League Cup und die Europa League gewann, erheblich abgenommen. Seine einzige große Auszeichnung seither ist der Triumph in der Conference League mit der Roma im Jahr 2022.
Real Madrids Suche nach Stabilität
Die öffentliche Debatte über Mourinhos mögliche Rückkehr unterstreicht den wachsenden Druck auf Real Madrid, seine dominante Position zurückzuerobern. Die zweijährige Titelflaute hat Bedenken geschürt, wobei jüngste Berichte sogar auf interne Reibereien hindeuten, einschließlich angeblicher Auseinandersetzungen zwischen Aurélien Tchouaméni und Fede Valverde. Der Verein kehrt am 14. Mai gegen Real Oviedo in den La-Liga-Spielbetrieb zurück, wobei die Trainersituation voraussichtlich ein wichtiges Gesprächsthema bleiben wird.
Quellen: www.sportbible.com
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