Ein privates Gespräch zwischen zwei der größten Fußballlegenden, Pelé und Diego Maradona, wurde im Juni 2016 versehentlich von Mikrofonen aufgezeichnet und enthüllte ihre offenen Gedanken über Lionel Messis Persönlichkeit und Führungsqualitäten. Der Austausch fand während einer schwierigen Phase für Messi in der argentinischen Nationalmannschaft statt, einer Zeit, in der ihm vorgeworfen wurde, seinen Verein, den FC Barcelona, über sein Land zu stellen.
Die Diskussion, über die GiveMeSport berichtete, begann damit, dass Pelé Maradona, der Messi bei der Weltmeisterschaft 2010 trainiert hatte, nach dem Charakter des argentinischen Stars fragte. „Diego, kennst du Messi persönlich?“, erkundigte sich Pelé. Maradona antwortete bejahend, woraufhin Pelé weiter nachhakte: „Ist er ein guter Mensch? Ich kenne ihn nicht, ich kenne ihn von…“
Maradonas Einschätzung von Messi, der später achtfacher Ballon d’Or-Gewinner werden sollte, war aufschlussreich. „Er ist ein guter Mensch, aber er hat keine Persönlichkeit. Er hat nicht viel Persönlichkeit, um ein Anführer zu sein“, erklärte Maradona. Pelé schien zuzustimmen und bemerkte: „Ah, ich verstehe. So wie es in unserer Zeit viele [solche Spieler] gab“, woraufhin Maradona zustimmte: „Genau, viele Spieler, viele…“
Pelé fasste später Maradonas Sichtweise auf Messi gegenüber einem Interviewer zusammen und erklärte: „1970 gab es Rivelino. Ich sprach über Messi, das Argentinien von Messi. Er sagte, dass Messi ein großartiger Spieler ist, daran besteht kein Zweifel, aber er hat keine Persönlichkeit.“
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Messis schwierige Phase und der schließliche Triumph
Der Zeitpunkt dieses Gesprächs war besonders ergreifend. 2016 stand Messi in Argentinien unter immensem Druck, was in seiner Ankündigung gipfelte, nach der Copa América in diesem Jahr aus dem internationalen Fußball zurückzutreten. Nur zwei Monate später, im August 2016, revidierte er diese Entscheidung und kehrte zurück, um seine Nation anzuführen.
In den Jahren nach diesem privaten Gespräch gelten Messis Führungsqualitäten weithin als massiv verbessert. Er trug maßgeblich dazu bei, einen außergewöhnlichen Teamgeist innerhalb der argentinischen Mannschaft zu entwickeln, insbesondere unter Trainer Lionel Scaloni. Diese Entwicklung gipfelte im ultimativen Triumph: der Führung Argentiniens zum Sieg bei der Weltmeisterschaft 2022.
Tragischerweise erlebten weder Pelé noch Maradona, wie Messi die begehrte Trophäe in die Höhe stemmte. Maradona verstarb zwei Jahre vor Messis WM-Sieg im Alter von 60 Jahren. Pelé, der erste globale Superstar des Fußballs und selbst dreifacher Weltmeister, starb weniger als zwei Wochen nach Messis Triumph im Alter von 82 Jahren.
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