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Frankreich übersteht Paraguay-Chaos, Schiedsrichter-Wut nach Mbappé-Siegtreffer

Frankreich zieht nach einem umstrittenen 1:0-Sieg über Paraguay ins WM-Viertelfinale ein, überschattet von heftiger Schiedsrichterkritik.

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Frankreich zog ins Viertelfinale der Weltmeisterschaft ein, doch ihr 1:0-Sieg über Paraguay war alles andere als Routine.

Kylian Mbappé entschied das Achtelfinale in Philadelphia mit einem Elfmeter in der 70. Minute und führte Didier Deschamps‘ Mannschaft zu einem Aufeinandertreffen mit Marokko. Laut Sky Sports ließ Schiedsrichter Ilgiz Tantashev zunächst weiterspielen, nachdem Désiré Doué im Strafraum zu Fall gekommen war, bevor er seine Entscheidung nach einer VAR-Überprüfung änderte.

Das Tor reichte Frankreich zum Sieg, doch die anschließende Debatte konzentrierte sich weniger auf das Ergebnis als vielmehr auf Paraguays körperbetonte Spielweise und das Versäumnis des Schiedsrichters, diese zu kontrollieren.

Schiedsrichterleistung überschattet Frankreichs Weiterkommen

Die Anzahl der Karten wurde schnell zu einem der größten Gesprächsthemen des Abends.

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Frankreich erhielt drei Gelbe Karten; Bradley Barcola, Manu Koné und Michael Olise wurden alle verwarnt. Paraguay beendete das Spiel trotz wiederholter Fouls und mehrerer hitziger Momente ohne eine einzige Gelbe oder Rote Karte.

Laut Fox Sports wurden für Paraguay 12 Fouls verzeichnet, während andere Berichte die Zahl auf 13 bezifferten. So oder so, das Ausbleiben einer einzigen Verwarnung für die südamerikanische Mannschaft zog heftige Kritik nach sich.

Laut TV 2 Sport gehörte der ehemalige deutsche Nationalspieler Thomas Hitzlsperger zu denjenigen, die von der Schiedsrichterleistung fassungslos waren. Er sagte: „Der Schiedsrichter ist wahrscheinlich der schlechteste, den ich bei diesem Turnier gesehen habe.“

Auch der ehemalige dänische Schiedsrichter Benjamin Leander reagierte scharf. In einem übersetzten Beitrag auf X schrieb er: „Das Ungeheuer von Loch Ness, das Bermudadreieck und null Karten für Paraguay sind die drei größten Mysterien der Weltgeschichte.“

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Paraguays Härte schlägt in Kritik um

Paraguay hatte in der vorherigen Runde bereits Deutschland ausgeschaltet und trat mit einem klaren Plan an, Frankreich das Leben schwer zu machen.

Mbappé wurde wiederholt ins Visier genommen, wobei mehrere Vorfälle um ihn herum bei Experten und ehemaligen Spielern für Empörung sorgten. Der französische Kapitän wurde gezogen, geschubst und aggressiv attackiert, doch der Schiedsrichter ließ das Spiel weitgehend laufen.

Zitiert von BBC Sport, nannte der ehemalige englische Nationaltorhüter Joe Hart die Spieler Paraguays „eine absolute Schande“.

Die Frustration beschränkte sich nicht nur auf die Zweikämpfe. Vor Mbappés Elfmeter versuchten die Spieler Paraguays, den Schuss zu verzögern und den Elfmeterpunkt zu stören, was das Gefühl verstärkte, dass das Spiel außer Kontrolle geraten war.

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Mbappé antwortet auf dem Platz

Für Frankreich war das Wichtigste, dass Mbappé die Fassung bewahrte.

Der Stürmer von Real Madrid verwandelte den Elfmeter und deutete später an, dass Frankreich genau diese Art von Spiel erwartet hatte. Laut RMC Sport sagte Mbappé: „Wenn wir uns die Hände schmutzig machen müssen, werden wir es tun.“

Es war ein aufschlussreicher Kommentar nach einem Abend, an dem Frankreich gezwungen war, auf eine ganz andere Art und Weise zu gewinnen als in ihren früheren Turnierauftritten.

Sie überwältigten Paraguay nicht mit offensiver Spielfreude. Stattdessen mussten sie ruhig bleiben, Provokationen absorbieren und auf den Moment warten, der das Spiel schließlich öffnete.

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Marokko erwartet nun Frankreich

Frankreich zieht nun ins Viertelfinale gegen Marokko ein, wobei die Kontroverse in Philadelphia das Team wahrscheinlich auch in der Vorbereitung begleiten wird.

Deschamps wird erleichtert sein, dass seine Mannschaft überlebt hat, ohne die Disziplin zu verlieren oder einen Schlüsselspieler durch Verletzung zu verlieren. Die Leistung war nicht elegant, doch in einem K.o.-Spiel, das von Hitze, Fouls und Spannung geprägt war, fand Frankreich gerade genug Kontrolle, um einen Schritt näher an ein weiteres WM-Halbfinale heranzurücken.

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