Folarin Balogun

Folarin Balogun äußert sich zur kontroversen Aufhebung seiner WM-Sperre

Folarin Balogun äußert sich zur kontroversen Aufhebung seiner WM-Sperre, die nach einer Intervention von US-Präsident Trump erfolgte und für Empörung sorgte.

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Rote-Karte-Kontroverse überschattet Niederlage gegen Belgien

Folarin Balogun hat sich zur Kontroverse um seine Einsatzfähigkeit bei der WM-Niederlage der Vereinigten Staaten gegen Belgien geäußert, nachdem die FIFA die Vollstreckung seiner automatischen Rote-Karte-Sperre vor dem Achtelfinalspiel ausgesetzt hatte.

Der amerikanische Stürmer war während des 2:0-Sieges der USA gegen Bosnien und Herzegowina des Feldes verwiesen worden, eine Entscheidung, die ihn normalerweise für das folgende Spiel ausgeschlossen hätte.

Stattdessen erlaubte die FIFA Balogun, gegen Belgien zu spielen, indem sie ihn für ein Jahr unter Bewährung stellte, anstatt ihn die automatische Ein-Spiel-Sperre absitzen zu lassen.

Laut The Guardian bestätigte US-Präsident Donald Trump, dass er mit FIFA-Präsident Gianni Infantino gesprochen und um eine Überprüfung der Roten Karte gebeten hatte.

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Trumps Anruf löst europäische Gegenreaktion aus

Die Entscheidung sorgte in Europa sofort für Empörung, wobei Belgien zu denjenigen gehörte, die sowohl das Verfahren als auch den Zeitpunkt hinterfragten.

Laut The Wall Street Journal sagte Trump Reportern im Oval Office: „Alles, was ich getan habe, war, eine Überprüfung zu fordern. Ich dachte nicht, dass es ein Foul war.“

Die FIFA betonte, dass das Disziplinarverfahren nach ihren eigenen Regeln abgewickelt wurde, doch die Erklärung trug wenig dazu bei, die Gemüter vor dem Anpfiff in Seattle zu beruhigen.

Belgien wurde Berichten zufolge das Recht eingeräumt, die Entscheidung anzufechten, doch Balogun blieb spielberechtigt und stand in der Startelf.

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Balogun behält den Fokus auf dem Platz

Balogun, der sich im Zentrum eines politischen und sportlichen Sturms wiederfand, sagte, er verstehe, warum die Entscheidung kontrovers geworden sei.

Zitiert von The Mirror sagte Balogun: „Wenn man eine Rote Karte bekommt, ist das Protokoll normalerweise, dass man das folgende Spiel nicht spielt. Wenn die Entscheidung aufgehoben wird, ist das natürlich kontrovers. Es hat mich also nicht wirklich überrascht.“

Er fügte hinzu: „Aber als Spieler ist es meine Aufgabe, rauszugehen und mich zu konzentrieren. Und ich bin enttäuscht, dass wir nicht gewinnen konnten.“

Seine Kommentare kamen nach einem schwierigen Abend für die USA, deren WM-Kampagne mit einer 4:1-Niederlage endete.

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Belgien bestraft die USA in einer chaotischen Nacht

Belgien erwies sich als viel zu stark und zog mit einer dominanten Leistung ins Viertelfinale ein.

Laut The Times traf Charles De Ketelaere doppelt, während Hans Vanaken und Romelu Lukaku ebenfalls ins Netz trafen. Malik Tillman erzielte das einzige Tor der USA.

Das Ergebnis beendete den Lauf der Gastgeber im Achtelfinale und schickte Belgien in ein Viertelfinale gegen Spanien.

Für Balogun sorgte die Episode dafür, dass sein Name weit über das Spiel hinaus bekannt wurde. Er erhielt die Spielerlaubnis, doch die Debatte darüber, wie diese Freigabe zustande kam, wird eine der ungewöhnlichsten Kontroversen dieser Weltmeisterschaft bleiben.

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