Frisch nach seinem dominanten Sieg bei der Tour de France berichtet The Guardian, dass Tadej Pogacar seine Teilnahme an der Vuelta a España offiziell bestätigt hat und damit die Bühne für einen ehrgeizigen Versuch eines Grand-Tour-Triples bereitet. Der slowenische Star möchte Jonas Vingegaards seltene Leistung, alle drei Grand Tours zu gewinnen, wiederholen – ein Kunststück, das Vingegaard mit seinem Giro d’Italia-Triumph im Mai vollbrachte.
Laut The Guardian wird Pogacar, ein fünffacher Tour-Sieger, die spanische Grand Tour am 22. August in Monaco beginnen. Seine Entscheidung, die Vuelta ins Visier zu nehmen, folgt auf Andeutungen während seiner erfolgreichen Tour de France-Verteidigung, trotz anfänglicher Bedenken hinsichtlich Ermüdung.
„Ich freue mich sehr, mitteilen zu können, dass ich zur Vuelta zurückkehre“, sagte Pogacar. „Es war meine allererste Grand Tour im Jahr 2019 und eine fantastische Erfahrung. Spanien ist ein Land, das ich gerne besuche und in dem ich gerne Rennen fahre, und ich denke, die Zeit ist reif für eine Rückkehr. Die Motivation ist hoch, das Jahr gut abzuschließen, und die Vuelta wird ein großes Ziel sein. Das Team ist stark, und wir hoffen, gute Dinge zu erreichen.“
Eine Rückkehr zu den Anfängen
Wie The Guardian hervorhebt, markiert die Vuelta 2026 eine Rückkehr zu dem Rennen, bei dem Pogacar 2019 sein Grand-Tour-Debüt gab. In diesem Jahr machte er sich als eines der größten Talente des Radsports einen Namen, indem er hinter Primoz Roglic den dritten Gesamtrang belegte und zudem Folgendes gewann:
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- Drei Etappensiege
- Die Nachwuchswertung
The Guardian fügt hinzu, dass Pogacars Rückkehr erfolgt, während Jonas Vingegaard voraussichtlich den Rest der Saison verpassen wird, da er sich weiterhin von der Schlüsselbeinverletzung erholt, die er sich während der Tour de France zugezogen hat.
Eine anspruchsvolle Strecke und ein voller Terminkalender
Laut The Guardian stellt die Strecke der Vuelta a España eine große Herausforderung dar, mit acht Bergetappen und über 40 km Einzelzeitfahren. Das Rennen beginnt mit einem Einzelzeitfahren in Monaco, bevor es in die Berge Andorras und entlang der spanischen Mittelmeerküste führt. Wichtige Etappen führen durch Córdoba, Málaga und Sevilla, bevor das Rennen am 13. September in Granada endet.
The Guardian merkt außerdem an, dass Pogacar ein intensives Programm bevorsteht, da die Straßenrad-Weltmeisterschaften in Montreal nur zwei Wochen nach dem Ende der Vuelta am 27. September stattfinden. Der anspruchsvolle Kalender hat die Diskussionen über die Belastung und Erholung der Fahrer wieder angefacht.
Nach seinem Sieg bei der Tour de France räumte Pogacar die bevorstehende Herausforderung ein.
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„Im Moment fühle ich mich nicht frisch genug, um die Vuelta zu fahren, wenn sie morgen beginnen würde, aber in zwei Wochen kann ich immer noch entscheiden.“
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