Den größten Teil des Sommers gehörten die Stimmen zur Vinicius-Jr.-Saga den Beratern, Journalisten und Klub-Quellen. Am Dienstag meldete sich endlich der Spieler selbst zu Wort.
Der Brasilianer erklärte gegenüber den Kanälen von Real Madrid nach seiner Rückkehr ins Vorbereitungstraining, dass er sich unter dem neuen Cheftrainer einlebe.
„Mourinho will, dass ich so bin, wie ich immer war: glücklich, fröhlich und meinen Fußball spielend.“
„Ich lerne den neuen Trainer und die neuen Spieler kennen“, sagte Vinicius.
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„Das Ziel ist es, spielfit zu sein, damit wir Verletzungen während der Saison vermeiden und uns auf jeden verlassen können.“
Das Patt zwischen 22 und 30 Millionen Euro
Das Angebot von Real Madrid liegt bei rund 22 Millionen Euro pro Saison, während Vinicius etwa 30 Millionen Euro fordert. Die Gespräche stockten bereits vergangene Saison und sind seither nicht vorangekommen.
Der Spieler und seine Vertreter sollen sich innerhalb von 48 Stunden mit Madrid an einen Tisch setzen. Quellen haben spanischen und englischen Medien gesagt, dass der Klub sein Angebot nicht erhöhen wird, sodass Präsident Florentino Pérez die endgültige Entscheidung trifft.
Mourinho, der am 11. Juni mit einem Dreijahresvertrag als Nachfolger von Álvaro Arbeloa vorgestellt wurde, will, dass Vinicius bleibt.
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Worauf Arsenal wartet
Sollte das Treffen keinen Durchbruch bringen, sind führende Köpfe im Bernabéu bereit, den Angreifer noch in diesem Monat zu verkaufen, statt ihn im kommenden Sommer ablösefrei zu verlieren.
Real Madrid bewertet den Angreifer mit rund 170 Millionen Euro, und der amtierende Premier-League-Meister Arsenal ist bislang der einzige Klub, der zum Handeln bereit ist.
Mikel Artetas Mannschaft beendete im Mai eine 22-jährige Wartezeit auf den Titel. Berichten zufolge haben die Gunners die Nase vorn, und beIN Sports zitierte David Ornstein von The Athletic mit der Aussage, Arsenal sei bereit, ein umfangreiches finanzielles Engagement einzugehen, sollte Madrid ins Wanken geraten.
„Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass es dazu kommt“
Nicht jeder in England ist überzeugt, dass der Deal zustande kommt. Sky-Sports-Experte Jay Bothroyd, gefragt, ob Arsenal den Brasilianer realistisch verpflichten könne, widersprach entschieden.
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„Es steht außer Frage, dass er ein Superstar ist. Es wäre eine Verpflichtung mit Signalwirkung, und ich denke, er wäre am Ende erfolgreich.“
„Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass es dazu kommt, wegen des Finanzpakets.“
Bothroyds zweiter Vorbehalt war taktischer Natur.
„Gerade auf den Außenpositionen müsste er defensiv mehr mitarbeiten und nach hinten arbeiten, und genau das fordert Arteta.“
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Vinicius sagt in Valdebebas, dass er unter Mourinho glücklich sei. Seine Vertreter sollen sich vor dem Wochenende mit Madrid an einen Tisch setzen, wobei der Klub bereits über spanische und englische Medien signalisiert hat, dass das 22-Millionen-Angebot nicht angehoben wird.
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