Der Flügelspieler, der nun die Kabine der Blaugrana anführt, stand laut Molina im selben Transferfenster kurz vor einem Verkauf.
Seine Behauptung wurde in dieser Woche erstmals vom katalanischen Portal Barca Universal öffentlich gemacht, wenige Tage nachdem Flick am 18. August Raphinha zum neuen Vereinskapitän ernannt hatte.
„Wir wissen, dass der Vorstand einem Abgang des Spielers sehr offen gegenüberstand, insbesondere Richtung Saudi-Arabien“, sagte Molina.
„Genau deshalb hat Barça einen weiteren jungen Flügelspieler verpflichtet (Jesse Bisiwu): Alles war für den Fall der Fälle im Voraus geplant.“
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Der 18-jährige Belgier kam am 31. Juli mit einem Sechsjahresvertrag von Club Brügge, für eine Ablöse von rund 9,8 Millionen Dollar plus Weiterverkaufsbeteiligung. Molina zufolge wurde der Teenager verpflichtet, wobei der Abgang des Kapitäns bereits eingepreist war.
Das Geld sollte in Álvarez fließen
Der Plan sei laut Molina simpel gewesen: Raphinha verkaufen, den Erlös in einen Top-Mittelstürmer stecken und Flick den Angreifer geben, auf den er seit Langem drängt. Barcelona hätte am Ende mehr finanziellen Spielraum und einen echten Neuner gehabt.
Dieser Neuner war Julián Álvarez. Barcelonas Bemühungen um den Argentinier scheiterten Mitte August, nachdem Atlético Madrid einen Verkauf innerhalb Spaniens ablehnte und auf seine Ausstiegsklausel in Höhe von 500 Millionen Euro verwies. Álvarez hat seinen Atlético-Mitspielern seither gesagt, er habe einen „Fehler“ gemacht, wie er den Wechsel forciert habe, und trainiert wieder unter Diego Simeone.
Ohne Álvarez hatte der Verkauf des Kapitäns keinen Zweck mehr. Raphinha blieb.
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Verletzungen im Hintergrund
Molina verweist zudem auf die körperliche Verfassung als Grund, warum der Vorstand gesprächsbereit gewesen sei.
„Aber diese ganze Verletzungshistorie beginnt allmählich, gewisse Sorgen auszulösen“, sagte er laut Barca Universal. „Wir müssen also abwarten, was an dieser Front passiert.“
Aus dem Bericht geht nicht hervor, dass Raphinha selbst auf einen Wechsel gedrängt hätte. Der Brasilianer hat durchgehend signalisiert, dass er bleiben möchte, und die von Molina beschriebene Offenheit lag auf Seiten des Vorstands, nicht des Spielers.
Vom Verkaufskandidaten zur Kapitänsbinde
Die Kapitänshierarchie wurde in diesem Sommer neu geordnet, nachdem Marc-André ter Stegen und Ronald Araújo an Ajax bzw. Liverpool verliehen worden waren und damit zwei der bisherigen Kapitänsposten frei geworden waren. Flick übertrug Raphinha die oberste Rolle neben Frenkie de Jong, Pedri, Gavi und Eric García; eine offizielle Abstimmung im Kader soll nach Schließung des Transferfensters folgen.
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Molina ließ die Tür für eine späte Wendung vor Ablauf des Fensters offen.
„Wird Saudi-Arabien am Ende des Transferfensters nun mit einem weiteren Angebot zurückkehren? Keine Ahnung.“
Barcelona hat sich öffentlich nicht zu dem Bericht geäußert.
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