Mike Tyson startet mit Donald Trump in den Kampf gegen Amerikas Fettleibigkeit
Der ehemalige Schwergewichts-Weltmeister Mike Tyson hat angekündigt, eine Initiative der Regierung von Präsident Donald Trump zur Bekämpfung von Fettleibigkeit in den USA zu unterstützen. Statt im Boxring engagiert er sich nun im Bereich der öffentlichen Gesundheit.
Nach Angaben des polnischen Nachrichtenportals o2.pl stellte Tyson seine Entscheidung als persönliche Mission dar, die aus seiner Kindheit und einer familiären Tragödie heraus entstanden sei, nicht als parteipolitisches Signal.
Persönlicher Verlust prägt neues Engagement
Tyson berichtete, er sei im Stadtteil Brownsville in Brooklyn aufgewachsen, einem Viertel, das er als eines der ärmsten in New York City beschreibt. Dort seien stark verarbeitete Lebensmittel oft die günstigste und am leichtesten verfügbare Option gewesen.
Wie o2.pl berichtet, erinnerte sich Tyson daran, dass seine Schwester im Alter von 25 Jahren an den Folgen von Fettleibigkeit gestorben sei. Dieser Verlust habe ihn nachhaltig geprägt und motiviere ihn bis heute, über gesundheitliche Probleme in einkommensschwachen Gemeinden zu sprechen.
Lesen Sie auch: Aschebahnen und Hinterhofträume, Der Sportboom im Kommunistischen Polen
„Jeg havde en søster, der døde af fedme i en alder af 25. Og der hvor jeg kommer fra, Brownsville, Brooklyn, er det det farligste og fattigste kvarter i New York, hvor ultraforarbejdet mad var almindelig,“ sagte Tyson laut dem Portal.
Aufwachsen mit begrenzten Möglichkeiten
Tyson schilderte zudem, wie finanzielle Schwierigkeiten die Ernährung seiner Familie beeinflussten. Wenn das Geld knapp gewesen sei und man auf Lebensmittelmarken angewiesen war, habe man vor allem günstige Produkte mit viel Zucker und Fett gekauft.
„Nie mieliśmy dużo pieniędzy, ale mieliśmy bony żywnościowe, a za nie można było kupić słodycze, cukier, napoje gazowane i te wszystkie zepsute rzeczy,“ wird er von o2.pl zitiert.
Er betonte, dass ähnliche Bedingungen noch heute viele Familien in wirtschaftlich benachteiligten Vierteln beträfen, wo gesündere Alternativen oft schwer erreichbar oder teurer seien.
Lesen Sie auch: Olympia wut: Eileen Gu sagt, Wechsel zu China brachte Drohungen und Angriff
Warum Tyson vom größten Kampf seines Lebens spricht
Mit Begriffen aus seiner Boxkarriere beschrieb Tyson die Initiative gegen Fettleibigkeit als die entscheidende Herausforderung seines Lebens.
„To największa walka w moim życiu,“ sagte er bei der Bekanntgabe seiner Unterstützung für die Initiative der Regierung Donald Trump, wie o2.pl berichtet.
Konkrete politische Maßnahmen wurden bislang nicht im Detail vorgestellt. Tyson erklärte jedoch, er wolle mit seinem Engagement darauf aufmerksam machen, wie eng Armut, Ernährung und langfristige Gesundheitsfolgen in Teilen der Vereinigten Staaten miteinander verbunden seien.
Quellen: o2.pl
Lesen Sie auch: Mörderischer Torwart vor Comeback im Pokal: Bruno Fernandes darf wieder spielen
Lesen Sie auch: Soldat nimmt Olympionikin die Wohnung weg im brisanten Wohnungsstreit
