Brasilien sicherte sich am Montagabend in Houston einen dramatischen 2:1-Sieg über Japan und buchte damit seinen Platz im Achtelfinale der Weltmeisterschaft. Das späte Comeback wurde jedoch von einem hitzigen Austausch nach dem Spiel überschattet, zwischen Brasiliens Matheus Cunha und Japans Kento Shiogai, der auf Shiogais Kommentare vor dem Spiel zurückzuführen war, in denen er Brasiliens Status als globale Fußballmacht infrage stellte.
Die Provokation vor dem Spiel
Vor dem entscheidenden Gruppenspiel hat der japanische Mittelfeldspieler Kento Shiogai, der in dieser Weltmeisterschaft nur sechs Minuten gespielt hat, die Spannungen mit Bemerkungen angeheizt, die Brasiliens aktuelle Stellung im internationalen Fußball herabspielten. „Man hört heutzutage nicht mehr viel über Brasilien“, erklärte Shiogai und fügte hinzu: „Brasilien war früher eine Großmacht, aber jetzt sind nur noch Frankreich und Argentinien stark.“ Diese Kommentare, wie von GiveMeSport berichtet, gaben dem Spiel einen provokanten Ton.
Ein dramatisches Comeback
Das Spiel selbst war eine spannende Angelegenheit, in der Japan durch Kaishu Sano vor der 30. Minute unerwartet in Führung ging. Brasilien, unter der Leitung von Carlo Ancelotti und Kapitän Marquinhos, tat sich über weite Strecken des Spiels schwer, eine widerstandsfähige japanische Abwehr zu überwinden. Erst in der 56. Minute erzielte Casemiro den Ausgleich und gab der Seleção damit eine Lebenslinie. Der entscheidende Moment kam tief in der Nachspielzeit, als Manchester United-Stürmer Gabriel Martinelli einen dramatischen Siegtreffer in der 96. Minute erzielte und Brasilien damit in die K.o.-Phase schickte.
Reibereien und Reaktionen nach dem Spiel
Nach dem Schlusspfiff suchte Matheus Cunha, ein weiterer Stürmer von Manchester United, Shiogai auf. Cunha hielt fünf Finger hoch, eine klare Anspielung auf Brasiliens Rekord von fünf Weltmeistertiteln, und konfrontierte den japanischen Spieler direkt. „Fünf Weltmeisterschaften… du klein!“, erklärte Cunha, wie von GiveMeSport berichtet. Diese Geste und der verbale Schlagabtausch verbreiteten sich schnell online und lösten eine Flut von Reaktionen aus.
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Auf der Social-Media-Plattform X waren die Reaktionen stark geteilt. Einige Nutzer applaudierten Cunhas Demonstration von Nationalstolz, wobei einer kommentierte: „Stolz und Arroganz sind zurück! Das ist es, was wir wollten!“ Andere wiederum kritisierten Cunha dafür, dass er mit vergangenen Erfolgen prahlte, an denen er nicht persönlich beteiligt war. Ein Kritiker bemerkte: „Cunha sagt ‚5 Weltmeisterschaften‘, als ob er dabei gewesen wäre. Der Typ muss verstehen, dass er für Man United spielt, einen Verein, der die Liga seit etwa 14 Jahren nicht mehr gewonnen hat. Er muss sich beruhigen.“ Ein anderer fügte hinzu: „Spieler, die mit Trophäen prahlen, die sie nicht gewonnen haben, sollten abgeschafft werden.“
Brasilien bereitet sich nun auf sein Achtelfinalspiel vor, das für Sonntagabend um 21:00 Uhr GMT angesetzt ist, wo sie entweder auf die Elfenbeinküste oder Norwegen treffen werden.
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