Marco Bielsa

Cheftrainer Marco Bielsa verlässt Uruguay nach WM-Aus

Nach dem enttäuschenden WM-Aus verlässt Cheftrainer Marco Bielsa Uruguay, während die Nation vor einem schwierigen Neuaufbau steht.

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Uruguay reiste mit Erwartungen zur Weltmeisterschaft an.

Sie verließen sie ohne einen Sieg.

Für Marcelo Bielsa war das Ende nicht nur ein sportliches Scheitern. Es wurde auch zu einem Moment ungewöhnlich direkter Selbstkritik von einem der anspruchsvollsten Trainer des Fußballs.

Ein schmerzhaftes frühes Aus

Uruguays Turnier endete mit einer 1:0-Niederlage gegen Spanien in Guadalajara, ein Ergebnis, das ihr Ausscheiden in der Gruppenphase besiegelte.

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Laut Marca geriet Bielsas Zukunft nach einer Kampagne, die nur zwei Punkte einbrachte, sofort ins Rampenlicht.

Uruguay hatte zuvor gegen Saudi-Arabien und Kap Verde unentschieden gespielt, bevor es gegen Spanien verlor. Für eine Nation mit Uruguays Geschichte war es ein bitterer Abschluss.

Der Guardian berichtete, dass Bielsa nach seinem Amtsantritt im Jahr 2023 nicht als Uruguays Trainer weitermachen wird.

Sein eigenes Urteil war hart.

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„Ich habe dem uruguayischen Fußball nichts hinterlassen“, sagte Bielsa.

Er übernahm auch die Verantwortung für das Ergebnis der Kampagne.

„Wir hätten sieben Punkte haben können, aber wir haben zwei. Das ist das Ergebnis meiner Führung“, sagte er.

Lugano teilt aus

Die Reaktion in Uruguay war heftig.

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Der ehemalige Kapitän Uruguays, Diego Lugano, gehörte zu den direktesten Kritikern von Bielsa und dem uruguayischen Fußballverband.

Laut Teledoce sagte Lugano, es sei „ein riesiger Fehler“ gewesen, dass Uruguay mit Bielsa in die Weltmeisterschaft gegangen sei.

Er sagte auch, Bielsa habe „die Atmosphäre vergiftet“ und „nie verstanden, wo er war“.

Für Lugano würden die Konsequenzen am stärksten von den Spielern gespürt werden.

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Der ehemalige Verteidiger argumentierte, dass sie diejenigen sein werden, an die man sich für eine der schlechtesten WM-Kampagnen Uruguays erinnern wird, während der Trainer weiterziehen kann.

Valverde-Auswechslung wirft Fragen auf

Das entscheidende Spiel brachte auch Kritik an Bielsas Entscheidungen mit sich.

Federico Valverde wurde in der zweiten Halbzeit gegen Spanien ausgewechselt, obwohl er einer der wichtigsten Spieler Uruguays war.

Laut Managing Madrid wurde Valverde in der 56. Minute ausgewechselt, obwohl er geholfen hatte, eine der klarsten Chancen Uruguays zu kreieren.

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Bielsa verteidigte die Entscheidung später mit der Begründung, er wolle den Angriff stärken.

Es funktionierte nicht.

Uruguay tat sich schwer, genügend Druck zu erzeugen, und Spanien behauptete sich, um die Gruppe zu gewinnen.

Ein schwieriger Neuaufbau steht bevor

Bielsas Zeit bei Uruguay hatte vielversprechende Momente.

Es gab einen vierten Platz in der WM-Qualifikation und einen dritten Platz bei der Copa América.

Doch Bielsa selbst sagte, diese Erfolge hätten nach dem, was bei der Weltmeisterschaft geschah, wenig Gewicht.

„Der vierte Platz in der Qualifikation hat keinen Wert, ebenso wenig wie der dritte Platz bei der Copa América“, sagte er.

Uruguay steht nun vor einem schwierigen Neuanfang.

Das Team muss ein enttäuschendes Turnier hinter sich lassen, die Kritik ehemaliger Spieler bewältigen und entscheiden, wer die nächste Phase leiten soll.

Für Bielsa war das Ende scharf und unbequem.

Für Uruguay ist die größere Frage, wie schnell eine stolze Fußballnation sich neu aufbauen kann.

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