White korrigiert seine eigene Ankündigung
Dana White hat eingeräumt, falsche Informationen über den Schwergewichtstitel der UFC verbreitet zu haben. Gleichzeitig bestätigte er Ciryl Gane als unumstrittenen Champion der Gewichtsklasse.
Die Verwirrung begann, nachdem Tom Aspinall seinen Titel wegen anhaltender Beschwerden infolge seiner Augenverletzung niedergelegt hatte. Diese hatte er im Kampf gegen Gane bei UFC 321 erlitten, der ohne Wertung beendet wurde. Gane hielt bereits den Interimstitel, nachdem er Alex Pereira beim UFC-Event am Weißen Haus im Juni besiegt hatte.
White erklärte zunächst, der Franzose werde nicht automatisch zum unumstrittenen Champion aufsteigen. Gane müsse erst erneut kämpfen, um den vakanten Gürtel zu gewinnen. Während der Übertragung von UFC 331 verkündete Joe Rogan jedoch, dass Gane bereits zum vollwertigen Champion ernannt worden sei.
Auf der offiziellen Pressekonferenz nach UFC 331 wurde White gefragt, ob Rogans Ankündigung korrekt gewesen sei. „Ja“, antwortete er. Auf die Frage, was sich innerhalb eines Tages geändert habe, erklärte White, es habe keine Änderung gegeben. Seine ursprüngliche Antwort sei schlicht falsch gewesen.
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Gane wird bei UFC 334 deshalb als amtierender Champion antreten und nicht als Interimstitelträger um einen vakanten Gürtel kämpfen.
Josh Hokit erhält seine große Chance
Gane verteidigt den Titel am 14. November im Madison Square Garden in New York gegen den ungeschlagenen Josh Hokit. Der Amerikaner besitzt eine Profibilanz von 10-0 und gewann seine bisherigen vier UFC-Kämpfe, darunter Duelle mit Curtis Blaydes und Derrick Lewis.
Hokits schneller Aufstieg wurde von wiederholten Kontroversen außerhalb des Käfigs begleitet. In seinen Interviews nach den Kämpfen äußerte er persönliche Angriffe und stellte eine falsche Behauptung über die frühere US-First-Lady Michelle Obama auf. White verurteilte die Aussage öffentlich und distanzierte sich mehrfach von Hokits Auftreten.
Die ungewöhnliche Beziehung wurde von SPORTbible beschrieben. White sagte allerdings nicht, dass er Hokit als Person hasse. Seine Kritik richtet sich ausdrücklich gegen dessen öffentliche Aussagen.
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„Ich muss dich nicht mögen, damit du dich hier durchsetzen, gute Leistungen zeigen und erfolgreich sein kannst“, sagte White, wie MMA Fighting ihn zitierte.
Sportliche Ergebnisse entscheiden
White vertritt den Standpunkt, dass die UFC einen Kämpfer nicht wegen seiner Meinungen oder seines öffentlichen Verhaltens ausbremsen sollte. Solange Hokit gewinnt, kann er sich nach Ansicht des UFC-Chefs große Chancen sportlich verdienen.
Ein Sieg gegen Gane würde für die Organisation dennoch eine unangenehme Situation schaffen. Hokit wäre Schwergewichtschampion und erhielte eine noch größere Plattform für Aussagen, die White wiederholt kritisiert hat.
Für Gane bietet der Kampf die Möglichkeit, alle Zweifel an seinem Aufstieg vom Interims- zum unumstrittenen Champion zu beseitigen. Hokit könnte dagegen einen außergewöhnlich schnellen Weg vom Talent zum bedeutendsten Titelträger der UFC vollenden.
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